3. Liga Die Neuen sind allesamt bestens bekannt

Das zweite Team des SV Fellbach startet am Samstag mit internen Zugängen in die Drittliga-Spielzeit.


27.09.2018

Foto: Patricia Sigerist

Kurz vor Beginn der neuen Saison haben die Drittliga-Volleyballer des SV Fellbach II Verletzungspech erlitten: Beim heimischen Vorbereitungsturnier hat sich Johannes Mattig bei einer unglücklichen Aktion sämtliche Bänder im linken Fuß gerissen und noch ein paar Knochenbrüche dazu geholt. „Wir gehen momentan nicht davon aus, dass er bis zum Saisonende im Frühjahr noch einmal eingreifen kann. Das ist natürlich eine ganz bittere Geschichte“, sagt Tim von Struensee, Mitspieler und Sportlicher Leiter. Statt 14 wird das Aufgebot der SVF-Zweitvertretung in dieser Drittliga-Spielzeit, die am Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) mit dem Heimspiel gegen das Volleyball-Internat Frankfurt beginnt, deshalb nur 13 Akteure umfassen.

Bis zu jenem Schreckmoment am zweiten September-Sonntag war die Vorfreude auf die anstehende Spielzeit noch größer gewesen. Nachdem die Fellbacher in der Vorsaison lange Zeit nicht um intensive Abstiegsgedanken herumgekommen warem und erst mit einem starken Schlussspurt den Klassenverbleib realisiert hatten, haben sie sich diesmal eine entspannte Runde als Ziel gesteckt. „Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Kader nicht noch einmal unten reinrutschen werden. Wir wollen Spaß haben und uns möglichst schnell als Team finden“, sagt Tim von Struensee.

Sehr schwierig dürfte letzteres Vorhaben eigentlich nicht umzusetzen sein: Das Team ist mit Ausnahme von Moritz Hirning (SV Fellbach I), Florian Sellner (SV Fellbach III) und Marco Hentschel (TV Waldgirmes) zusammengeblieben. Und das Quartett, das hinzugekommen ist, besteht ausschließlich aus bekannten Gesichtern, aus vereinsinternen Verstärkungen. Marvin Klass, Patrick Köder, Tim Holler und Timo Koch haben allesamt dem Fellbacher Zweitliga-Ensemble angehört. „Das sind Jungs, die sich mittlerweile bewusst gegen die erste Mannschaft entschieden haben, um andere zeitliche und sportliche Prioritäten zu setzen“, sagt Tim von Struensee, der mit dem Passgeber Patrick Köder vor rund zehn Jahren auch schon als Jugendlicher zusammengespielt hatte.

Obwohl sich die zweite Mannschaft des SV Fellbach derzeit nur zweimal pro Woche zu Trainingseinheiten trifft, einige Konkurrenten üben doppelt oder gar dreimal so häufig, sieht der Libero und Teammanager nicht nur aufgrund der vier internen Zugänge genug Potenzial für eine ordentliche Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. „Wir haben mindestens acht Spieler auf Zweitliga-Niveau. Die Konkurrenz ist nicht leicht einzuschätzen, aber ich glaube, wir können eine sehr gute Rolle spielen“, sagt Tim von Struensee.

Zwei der bestens bekannten Neuen werden nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch außerhalb führende Positionen übernehmen: Weil sich kein Nachfolger für Michael Dornheim gefunden hat, teilen sich Patrick Köder und Marvin Klass die Aufgaben als Übungsleiter. „Patrick wird hauptsächlich die Trainingseinheiten vorbereiten und umsetzen, während Marvin mehr für die taktische Vorbereitung und das Coaching während der Spiele zuständig sein wird“, sagt Tim von Struensee. Weil keiner der beiden bislang einen Trainerschein hat, wird auch Oliver Pesch eine Aufgabe zukommen: Er wird in den Spielberichtsbogen als Hauptverantwortlicher eingetragen, weil er in Besitz der B-Lizenz ist.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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