Abstiegssorgen plagen nur noch die Gäste

Der SV Fellbach beendet am Samstag, 19 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den VC Dresden die Zweitliga-Saison.


21.04.2017

Zum letzten Saisonspiel der aktuellen Runde empfangen die Zweitliga-Volleyballer des SV Fellbach am Samstag (19 Uhr, Gäuäckerhalle I) den VC Dresden. Während für die Fellbacher das finale Kräftemessen zum Schaulaufen wird, steht für die Gäste aus der Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen noch der Klassenverbleib auf dem Spiel. Ende Januar dieses Jahres dachte der eine oder andere der Fellbacher Volleyballer wohl voraus. Voraus an den kommenden Samstag, den letzten Spieltag dieser Zweitliga-Saison. Voraus an die Partie gegen den VC Dresden. Parallel zu einer nicht enden wollenden Verletzungsmisere im SVF-Kader ergab sich für die Fellbacher eine anhaltende Niederlagenserie. Nach der zehnten Pleite in Folge drohte Ende Januar der Absturz in die dritte Liga. Die finale Begegnung mit dem VC Dresden hätte womöglich die letzte Partie in der zweithöchsten Spielklasse für längere Zeit werden können, oder – am Ende des Januars mit Hoffnung verbunden – zumindest ein Endspiel um den Ligaverbleib.

Nun, keine drei Monate später, wird das Duell auf dem Volleyballrechteck der Gäuäckerhalle I am Samstagabend tatsächlich Einfluss auf den Abstieg aus der zweiten Liga nehmen. Allerdings nur für die Dresdener. Die Gastgeber können hingegen völlig losgelöst von Sorgen und Nöten aufspielen. Denn den zehn Niederlagen nacheinander ließen die Spieler von Trainer Markus Weiß in acht Partien sieben Siege folgen. Kaum lichtete sich nach und nach das Fellbacher Lazarett, kaum war wieder mehr und mehr an konsequentes Training zu denken, schon zeigten sich die lange gebeutelten Schlagmänner wieder erfolgreich. Besser: Sie zeigten ihr wahres Können. Und dies führte sie nun in kurzer Zeit hinauf bis auf den vierten Platz in der Tabelle.

Weiterhin ohne Sorgen um den Gesundheitszustand seines Personals kann Markus Weiß entspannt sagen: „Wir haben alle Spieler dabei und freuen uns noch mal über eine volle Halle. Wir werden alles geben, um die Saison zu versilbern. Ziel ist es, den vierten Platz zu verteidigen.“ Wichtig ist dem Fellbacher Trainer, nochmals eine konzentrierte und starke Leistung seiner Mannschaft zu sehen. Nicht nur, um sich im Endklassement den vierten Rang zu sichern. Nein, mehr noch. Nur zu gut kann der SVF-Vordenker nachvollziehen, in Erinnerung an die unschönen Tage im Januar, wie es sich anfühlt, im Abstiegskampf zu stecken. Lasche Auftritte der Konkurrenten gegen Mitbewerber aus dem Tabellenkeller wirkten da wie Nadelstiche. Jetzt sind die Fellbacher zwar wieder obenauf und könnten am Samstag einen gemütlichen Kehraus feiern, aber „wir werden sportlich alles geben und nicht unfair in den Abstiegskampf eingreifen“ (Markus Weiß).

Die Volleyballer aus Dresden spielen am Samstag zwar beim SV Fellbach, indirekt aber auch gegen die L. E. Volleys aus Leipzig und den TSV Grafing. Eines dieser Teams muss dem TSV G. A. Stuttgart in die dritte Liga folgen. Punkte und Sätze in diesem Gerangel sollen die Abstiegskandidaten – zumindest die Gäste in Fellbach – aus eigener Kraft erzielen. So wie es die SVF-Formation zuletzt mit ihren sieben Siegen getan hat.

Uwe Abel   Fellbacher Zeitung


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