Am Ende fehlt ein Satz zum Drittliga-Aufstieg

Das zweite Team des SV Fellbach gewinnt in Aalen mit 3:2, aber das reicht nicht ganz für den Titel in der Regionalliga.


27.03.2017

Foto: privat

Puh, das war knapp. Nach 18 Punktspielen dieser Saison hat der zweiten Volleyball-Mannschaft des SV Fellbach am Ende ein Satz zum Meistertitel in der Regionalliga und zum sportlichen Aufstieg in die dritte Liga gefehlt. Hätte das Team um Alexandra Berger, die einmal mehr den Trainer und Zweitliga-Akteur Philipp Arne Bergmann vertrat, am Samstagabend in Aalen den dritten oder den vierten Durchgang für sich entschieden, wäre der große Wurf gelungen. Stattdessen rettete sich der Gastgeber SG MADS Ostalb nach einem 0:2-Satzrückstand in den Tiebreak und durfte trotz einer 2:3-Niederlage (14:25, 21:25, 25:19, 25:14, 10:15) selbst feiern.

Meister SG MADS Ostalb, Vizemeister USC Konstanz und auf dem dritten Tabellenplatz der SV Fellbach II – so lautet das Abschlussklassement in einer Liga, die sowohl an der Spitze als auch im Abstiegskampf an Dramatik kaum zu überbieten war.

„Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer, mit Spannung, Emotionen und schönem Volleyball, auch wenn es für uns nicht ganz gereicht hat“, konstatierte die Fellbacher Abteilungsleiterin, die zum achten Mal auf der Bank Platz genommen hatte, weil der Trainer Philipp Arne Bergmann einmal mehr als Spieler im Zweitliga-Team gefragt war (siehe oben). Nach knapp 45 Minuten Spielzeit dürfte Frieder Henne, ihrem Pendant auf Aalener Seite, und den gut 300 Zuschauern in der Karl-Weiland-Halle etwas mulmig gewesen sein: Die frech aufspielenden und stark aufschlagenden Gäste, die in Christian Bura Verstärkung aus der ersten Mannschaft erhalten hatten, hatten die ersten beiden Sätze mit 25:14 und 25:21 gewonnen. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg wäre der SVF II am Tabellenführer vorbeigezogen und hätte sich selbst mit dem Gewinn des Titels das Aufstiegsrecht in die dritthöchste deutsche Spielklasse erspielt. „Leider ist uns im Anschluss nicht mehr viel gelungen. Wir sind mit unseren Angriffen kaum noch durchgekommen, und die Gastgeber wurden immer stärker“, sagte Alexandra Berger, die mit ansehen musste, wie sich die Spielgemeinschaft von der Ostalb (MADS: Mutlangen, Aalen, Durlangen, Spraitbach) die Abschnitte drei und vier und damit den einen Tabellenpunkt sicherte, den sie brauchte.

Am Ende, nach dem elften Saisonsieg und dem knapp verpassten Titel, bleibt dem SV Fellbach II der dritte Tabellenplatz. „In einer so ausgeglichenen Liga mit so vielen erfahrenen, stark besetzten Mannschaften ist das eine zufriedenstellende Platzierung“, sagte Alexandra Berger. Während die Fellbacher Volleyballer nun in den kommenden Wochen mit Philipp Arne Bergmann und den Spielern in Ruhe die nächste Saison in der Regionaliga planen können, herrscht beim Nachbarn in Stuttgart-Vaihingen das große Wehklagen: Selbst ein abschließendes 3:2 beim drittplatzierten TSG Blankenloch und acht Saisonsiege reichten der Zweitliga-Reserve des TSV G. A. Stuttgart nicht zum Klassenverbleib. Axel Ziethe, Benjamin Weimann und ihre Mitspieler müssen den bitteren Weg zurück in die Oberliga antreten. SV Fellbach II: Bura, Henseling, Hesse, Heumann, Lepthin, Mattig, Pesch, Rai- ner, Schön, Schwegler, Sellner, Wich.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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