Anspruchsvolle Aufgaben

Dem SV Fellbach stehen in diesem Jahr noch Treffen mit den beiden besten Teams der zweiten Liga bevor, zunächst sind Johannes Leipert und seine Mitstreiter in Mainz gefordert.


07.12.2018

Johannes Leipert (links) sieht den bevorstehenden Herausforderungen der SVF-Volleyballer selbstbewusst entgegen. Foto: Patricia Sigeris

Die Erleichterung der Volleyballer des SV Fellbach, die sich als rotes Rudel verstehen, war am vergangenen Samstag groß. Mit dem 3:1-Sieg gegen den VC Gotha schoben sich die Gastgeber im Abstiegskampf der zweiten Bundesliga nicht nur im Klassement am direkten Konkurrenten vorbei, sondern feierten nach zuvor fünf deutlichen Niederlagen in Folge auch ein lange ersehntes Erfolgserlebnis. Aufgrund dieser vielversprechenden Vorstellung ist auch die Zuversicht gewachsen, das mit neun Zählern weiterhin recht spärlich gefüllte Punktekonto bis Weihnachten noch ein bisschen auffüllen zu können. „Es wäre schön, wenn wir in den beiden verbleibenden Spielen dieses Jahres zumindest in den Tiebreak kommen und jeweils einen Punkt mitnehmen könnten“, sagt Johannes Leipert, einer der wenigen verbliebenen Akteure aus dem Kader der Vorsaison. Das Restprogramm im Kalenderjahr 2018 ist für das Team um den Trainer Thiago Welter, das den Rückstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz auf einen Zähler verkleinert hat, durchaus anspruchsvoll: Zunächst gastieren die Fellbacher am Samstagabend (19 Uhr, Sporthalle Weserstraße) beim Tabellenzweiten TGM Mainz-Gonsenheim, ehe sie eine Woche später den Spitzenreiter TSV Grafing in der heimischen Gäuäckerhalle empfangen werden.

„Das sind zwei ganz harte, aber nicht unbezwingbare Brocken. Wir sind gut vorbereitet und nehmen eine große Portion Euphorie vom vergangenen Wochenende mit in diese Spiele“, sagt Johannes Leipert. Definitiv verzichten muss der Tabellenelfte beim Gastspiel in Mainz auf Alexander Benz, den weiter Kniebeschwerden plagen. Offen ist, ob Mario Maser, die ganze Woche beruflich im Ausland unterwegs, rechtzeitig zurückkommen wird. Ansonsten kann Thiago Welter alle Akteure in seine Überlegungen einbeziehen, um dem Zweiten, der acht seiner zehn Saisonspiele gewonnen hat, Zählbares abzutrotzen. Niederlagen erlaubten sich die Mainzer nur – jeweils mit 2:3 – zu Hause gegen den TSV Grafing und am vergangenen Samstag beim Aufsteiger TSV Mimmenhausen am Bodensee.

Am Ende der zurückliegenden Runde hatten sie drei Ränge vor dem SVF Platz sieben belegt. Zwei Akteuren, die damals schon dabei waren, wollen die Gäste besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen: dem Zuspieler Torben Tidick-Wagner, 34, einem der Besten der Liga auf dieser Position, und dem 20-jährigen Außenangreifer Tobias Brand, einem „Riesentalent“, wie der Mittelblocker Johannes Leipert betont.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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