Auf hohem Niveau auch in Leipzig

Die Zweitliga-Reisegruppe des SV Fellbach siegt im Osten des Landes nach starker Vorstellung mit 3:0.


04.10.2017

Foto: Heiko Potthoff

Die Handlungshöhe hat der Radikalumbau in Leipzig eher nicht beeinträchtigt. Die dort in der Brüderhalle ansässigen L. E. Volleys haben zur neuen Zweitliga-Saison zwar fast ihren gesamten Kader und dabei Klassespieler wie Sebastian Hähner oder Jannik Kühlborn eingebüßt, doch dem Team gehören nun Volleyballer an wie der Rückkehrer Niklas Rudolf oder Mirko Schneider. Ersterer misst 2,08 Meter. Letzterer, davor beim TSV G. A. Stuttgart, ist 2,05 Meter lang. Die beiden haben am Dienstagnachmittag mit ihren Teamgefährten ziemlich hoch über dem Netz hingelangt, nicht aber auf dem hohen Niveau der Gäste des SV Fellbach. Der Verbund um den erneut starken Zuspieler Patrick Köder, nach dem Ausstieg seines kongenialen Nebenmanns Marvin Klass auch Kapitän, ließ sich nicht beeindrucken von der hier und da turmartigen Gegenwehr. Die Fellbacher waren in der Fremde nach dem ersten Durchgang selbst turmhoch überlegen und feierten mit dem 3:0 (25:23, 25:14, 25:17) den zweiten Erfolg binnen drei Tagen. „Eine überragende Leistung der gesamten Mannschaft. Alle Elemente haben funktioniert“, sagte der Trainer Thiago Welter.

Der Brasilianer durfte an der Seitenlinie erneut zufrieden sein mit dem, was er da von seinen Akteuren zu sehen bekam. Patrick Köder und seine Teamgefährten knüpften in Leipzig nahtlos an die Vorstellung an, die sie am Samstagabend daheim beim 3:0-Sieg gegen den TV/DJK Hammelburg gezeigt hatten. „Wir haben so gespielt, wie wir trainiert haben – mit viel Druck und wenig Fehlern. Und nach dem ersten Satz haben wir die Fehlerquote noch weiter verringert“, sagte Thiago Welter. Der 29- Jährige hatte diesmal dem ehemaligen slowakischen Nationalspieler Ti- bor Filo den Part von Patrick Pfeffer in der Mitte anvertraut. Ansonsten traten und trumpften diejenigen auf, denen das schon am Samstag gelungen war: Patrick Köder, Valters Lagzdins, Valentino Nadale, Jan Jalowietzki, Tim Holler und der Libero Sebastian Mättig. Spätestens zu Beginn des zweiten Abschnitts, nach einer Fellbacher 8:1-Führung, war der Gastgeber um Niklas Rudolf dem SV Fellbach nicht mehr gewachsen.

„Man darf jetzt nicht erwarten, dass wir in den nächsten Wochen jedes Spiel gewinnen werden. Aber wenn wir unsere Leistung bringen, dann hat es gegen uns keine Mannschaft leicht“, sagte Thiago Welter. SV Fellbach: Köder, Lagzdins, Nadale, Filo, Jalowietzki, Holler, Mättig, Pfef- fer, Koch, Manuel Harms, Tomic.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


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