Auswärtsreise mit mehr Gepäck

Der Fellbacher Zweitliga-Verbund tritt am Wochenende in Friedrichshafen und beim TSV Mimmenhausen an.


28.09.2018

Max von Berg kehrt zurück.Foto: Picture Partners

Es wird etwas mehr Gepäck zusammenkommen, wenn sich die Zweitliga-Volleyballer des SV Fellbach an diesem Samstag zur Auswärtsreise treffen. Das Team, das sich als rotes Rudel versteht, wird ein bisschen länger wegbleiben als üblich. Vor der Rückfahrt am nächsten Abend sind zwei Aufgaben zu bewältigen. Am Samstag treten die neu formierten Fellbacher um 16 Uhr bei den Stützpunkttalenten der VYS Friedrichshafen an. Anschließend entfernt sich der Trainer Thiago Welter mit den ihm Anvertrauten nur ein paar Kilometer vom Bodensee, um nach der Übernachtung am Sonntag (16 Uhr, Bildungszentrum Salem) auch noch beim Aufsteiger TSV Mimmenhausen aufzuschlagen.

Die Volleyballschüler am Unterrichtsort Friedrichshafen dürfen in der zweiten Liga ungeachtet ihrer Ergebnisse lernen. Die Fortbildung unter Erwachsenen kann aber schon auch Frust bringen: Die 26 Begegnungen der vergangenen Runde schlossen die Teenager um den Trainer Adrian Pfleghar ohne einen Punkt ab. In der neuen Zweitliga-Saison, Mitte September erst angelaufen, kann ihnen das nicht mehr passieren. Zum Auftakt unterlagen sie dem VC Gotha bloß mit 2:3 – und wer im Volleyballsport einem Widersacher zwei Sätze abtrotzt, der wird dafür mit einem Zähler belohnt. Jungs wie Lennart Heckel oder Linus Engelmann, beide 16, sind jetzt schon ein gutes Stück weiter und auf zweithöchstem Niveau näher dran an den Sportsmännern auf der anderen Seite des Netzes. Einer allerdings, der die Begabten vom Bodensee vor diesem Sommer noch als Kapitän angeführt hatte, kommt am Samstagnachmittag mit den Gästen aus Fellbach in die Arena in Friedrichshafen, Wirkungsstätte auch der Erstliga-Profis: Max von Berg, 19, hat sich nach seiner sportlichen Ausbildungszeit dem SVF angeschlossen.

Am Tag danach wird der junge Fellbacher Verbund um Max von Berg und den Mannschaftsführer Manuel Harms, 22, auch neben dem Gegner jung ausschauen. Der TSV Mimmenhausen, wie der VC Gotha aus der dritthöchsten Etage nach oben geklettert, zählt nicht nur, ein Novum in der zweiten Liga, die Brüder Lukas, Tobias, Michael und Lennart Diwersy zum Kader, sondern auch den 32-jährigen Doru Pilihaci und – vorneweg – Christian Pampel, 39. Der Spielertrainer mit der bemerkenswerten Vita, 212-mal allein mit den versiertesten Volleyballern des Landes im Nationaltrikot am Start, war vor der Jahrtausendwende selbst schon für den damaligen Erstligisten SV Fellbach aufgelaufen. Im Mai dieses Jahres gewann er – als herausragender Spieler – mit den Ü-35-Senioren des TSV Schmiden den Titel bei den deutschen Meisterschaften in Berlin. „Wir fahren mit Respekt nach Friedrichshafen und zum TSV Mimmenhausen“, sagt Thiago Welter: „Am Sonntag werden wir unsere Taktik aber nicht allein auf Christian ausrichten. Sein Team ist überhaupt eine starke Gruppe, die hochverdient aufgestiegen ist.“

Nach der 1:3-Niederlage zum Auftakt bei der TG Rüsselsheim II wird vor der zweiten Auswärtsreise der Volleyballer des SV Fellbach etwas mehr Gepäck zusammenkommen. Es dürfen dann auch die ersten Punkte der Saison zusammenkommen.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


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