Auszeichnungen für die „wahren Sportler“

Der Volleyballer Marvin Klass wird zum Sport-Ass des Jahres 2015 gewählt.


14.03.2016

Foto Patricia Sigerist

Es sind die „wahren Sportler“ gewesen, die Christoph Palm nach eigener Aussage am Freitagabend in der Alten Kelter ausgezeichnet hat. „Die Basis des Sports ist hier in der Stadt und nicht beim Internationalen Olympischen Komitee oder der Fifa“, sagte der Oberbürgermeister zu Beginn der städtischen Sportlerehrung. Dass diese Basis in Fellbach sehr breit ist, zeigte sich im Anschluss. In einem mehr als dreieinhalbstündigen Wechselspiel zwischen zahlreichen Ehrungen und einem sportlich-artistischen Rahmenprogramm wurden mehr als 200 erfolgreiche Athleten und Trainer ausgezeichnet.

Einer der Höhepunkte war die Bekanntgabe des Sport-Asses des Jahres 2015. Neun Kandidaten hatte unsere Zeitung gemeinsam mit der Stadt Fellbach in den vergangenen Wochen zur Wahl gestellt.

Die mit 14,7 Prozent der Stimmen drittplatzierte Jana Berezko-Marggrander (Rhythmische Sportgymnastik) und Michael Böttinger (Taekwon-Do) mit 21,2 Prozent waren bereits auf der Bühne, als die ers- ten Jubelschreie noch während der Siegerlaudatio von OB Palm durch die Alte Kelter klangen. Mit 2,1 Prozentpunkten Vorsprung durfte sich Marvin Klass über den Titelgewinn und ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro freuen. Dementsprechend lautstark wurde der Kapitän der Fellbacher Volleyballer, der 2012 bereits den zweiten und 2013 den dritten Platz bei der Sport-Ass-Wahl belegt hatte, von seinen Mitspielern gefeiert.

Gemeinsam hatten sie sich in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga gesichert. „Ich habe auf den Sieg gehofft, aber nicht daran geglaubt“, sagte der Gewinner, bevor er mit einem Grinsen ergänzte: „Jetzt wurde es auch Zeit.“ Neben den drei Bestplatzierten kamen die weiteren Nominierten Laura Jung (Rhythmische Sportgymnastik), Sven Heinle (Judo), Melanie Hammerschmidt (Minigolf), Carlo Hörr (Turnen), Christoph Negritu (Tennis) sowie das Tanzpaar Katharina Belz/Dominik Stöckl auf den geteilten vierten Platz.

Während es beim Siegerfoto noch reichlich Platz neben dem neuen Sport-Ass und seinen Konkurrenten hatte, ging es insbesondere bei der Vergabe der Ehrenblätter in Bronze deutlich gedrängter auf der Bühne zu. Schließlich hatten 140 Sportler im vergangenen Jahr einen der ersten drei Plätze einer Süddeutschen Meisterschaft belegt oder an Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Für einen zweiten oder dritten Rang bei nationalen Titelkämpfen oder die Teilnahme an Welt- oder Europameis- terschaften erhielten 20 Athleten das Ehrenblatt in Silber. Dass die sportliche Pyramide in Fellbach aber auch in der Spitze noch gut ausgeprägt ist, belegte die Anzahl der Goldauszeichnungen: 27 Sportler hatten einen der ersten drei Plätze bei Welt- oder Europameisterschaften belegt oder einen natio- nalen Titel gewonnen.

Die A-Jugend-Handballer des HSC Schmiden-Oeffingen (Qualifikation zur Jugendbundesliga) und der Budokämpfer Noel Pollak (3. Platz beim Bundessichtungsturnier der U17) bekamen zwar keine Ehrenblätter, wurden für ihre besonderen sportlichen Erfolge dennoch ausgezeichnet. Schließlich hat- ten auch sie die Stadt „mit sportlichen Höchstleistungen beschenkt“ (Palm). Genauso wie fünf Aktive, die langjährige Erfolge außerhalb des Wettkampfsports verbuchen konnten, indem sie das Deutsche Sportabzeichen bereits zum 25., 35., 40. oder 50. Mal abgelegt hatten und damit auch einen wichtigen Teil der sportlichen Basis ausmachen.

 

Dominque Wehrle   Fellbacher Zeitung


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