Badische Zeitung: Keine Blöße im harten Schopfheimer Sand

Mit Yannick Harms und Philipp Arne Bergmann setzt sich beim Beachvolleyballturnier das erwartete Sieger-Duo durch / Bei den Frauen siegen Steffens und Dinkelacker schon zum dritten Mal.


11.07.2017

Auch in Schopfheim ist das #RoteRudel nicht zu schlagen.

Für Überraschungen waren die Favoriten beim Schopfheimer Top-A-Beachvolleyballturnier zu stark: Mit Yannick Harms und Philipp Arne Bergmann (SV Fellbach) sowie Marie Dinkelacker und Britta Steffens aus Konstanz gewannen die jeweils an Position eins gesetzten Teams. Der Untergrund in Schopfheim und Langenau, wo unter anderem ein Frauen-Halbfinale ausgespielt wurde, stimmte. "Es ist vergleichsweise harter Sand hier", sagte Yannick Harms, der mit Philipp Arne Bergmann derzeit zu den deutschen Topteams im Beachvolleyball zählt und in Schopfheim das 15 Teams starke Männerfeld anführte.

Aufgeschütteter Sand in den Innenstädten ist per se etwas dichter als der an den Ost- und Nordseestränden, in Binz auf Rügen oder am Timmendorfer Strand. Der harte Sand "macht das Spiel schnell und spektakulär", sagte Yannick Harms, dessen Heimatverein der TC Hameln ist. In der zweiten Volleyball-Bundesliga (Halle) ist er für den SV Fellbach aktiv.

In Schopfheim erreichte das derzeit zweitbeste nationale Duo ohne Probleme das Finale. Immer mal wieder brauchten sie etwas, um in die Gänge zu kommen, doch letztlich wurden sie vor keine Probleme gestellt, und so gewannen sie das Top-A-Turnier der baden-württembergischen LBS-Cup-Serie ohne Satzverlust – obwohl das Finale einen knappen Verlauf nahm. Im Endspiel am etwas trüberen Sonntag setzten sich Harms/Bergmann gegen die als einzige ernsthafte Rivalen angenommenen Peter und Georg Wolf (Rüsselsheim/Frankfurt) mit 21:19, 21:16 durch. "Natürlich wollten wir hier in Schopfheim gewinnen", sagte Harms. "Wir hatten uns das aber nicht explizit vorgenommen, wir wollten in erster Linie im Rhythmus bleiben."

Auch wenn es mal eng wurde, blieben sie dran. "Unsere Gegner haben immer mal wieder die Bälle richtig gut getroffen, doch wir versuchen generell, in jeder Phase eines Spiels, positiv zu bleiben", erklärte Harms. Bei nationalen Turnieren zählen sie zu den besseren Teams, nun soll es auch international bergauf gehen. "Wir wollen mittel- bis langfristig auch international mitspielen, auf der World-Tour", so Harms. Platz drei ging an das Duo Schweikart/Stooß (Augsburg/Friedrichshafen) vor Harms/Schneider aus Stuttgart.

Britta Steffens und Marie Dinkelacker, eines der besten Teams in Baden-Württemberg, waren in Schopfheim bereits zum vierten Mal am Start. Sie gewannen zum dritten Mal. Mit den an zwei gesetzten Lisa Arnholdt und Leonie Welsch vom TV Rottenburg, die Dritten der U-22-EM, hatten sie im Finale etwas weniger Mühe als erwartet. Das gewohnt emotionale Spiel der Beiden setzte sich durch, Steffens/Dinkelacker ersparten sich ebenfalls einen dritten Satz, sie gewannen mit 21:18, 21:16.

Vermutlich waren Spitzenteams wie Harms/ Bergmann nicht zum letzten Mal beim Beachvolleyballturnier in Schopfheim. "Für uns ist es ja noch eines der näheren Turniere", sagt Harms. Nord- und Ostsee seien weit weg. Allerdings ist fraglich, ob das Turnier in der jetzigen Form weiter Bestand haben wird.

Wie am Rande des Turniers bekannt wurde, überlege der potente Namensgeber LBS, der in vielen Sportarten in Baden-Württemberg aktiv ist, ob das Engagement in der jetzigen Form beibehalten würde. Ein Rückzug steht im Raum. Das Ende des Schopfheimer Beachvolleyballturniers, das seine 13. Auflage erlebte, muss aber nicht die Folge sein.

Quelle: Badische Zeitung


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