Bekanntes Gesicht in Fellbach - das #RoteRudel 2 rüstet auf

Mit Michael Dornheim agiert nun ein erfahrener Mann an der Seitenlinie der zweiten Mannschaft. Ziel ist die Entwicklung von Spielern für das Bundesligateam. Dazu gesellt sich ein junger Neuzugang aus Dresden.


28.07.2017

Michael Dornheim (2.v.r.) schloss die Klausur zur A-Prüfung als Jahrgangsbester ab und wird nun ein roter Wolf.

Tim Rainer, Vorstand Sport beim SV Fellbach, hatte viel zu tun die letzten Wochen. Nach dem Aufstieg in die Dritte Liga gilt es nicht nur am Kader zu feilen, sondern auch einen neuen Trainer an Bord zu holen. Das ist Rainer gemeinsam mit dem Trainerfindungsausschuss nun erfolgreich gelungen – nach Lindenmair und Welter schließt sich dem #RotenRudel nun ein weiterer A-Trainer an.

Michael Dornheim heißt der in Fellbach bestens bekannte Mann und schloss erst kürzlich die Ausbildung zum A-Trainer in Köln als Jahrgangsbester ab. Kein Wunder, denn er blickt auf eine bewegte Laufbahn als Spieler zurück, in der er gar 1993 zum ‚Volleyballer des Jahres‘ gekürt wurde. Seine Spielervita liest sich eindrucksvoll: 192-Nationalspiele, bei seinen Stationen unter anderem in Hamburg, Friedrichshafen und zuletzt Fellbach feierte er etlichen Pokalsiege, Meisterschaften und Vizemeisterschaften. Diese machen den Mittvierziger zu einem ausgewiesenen Volleyballfachmann.

„Ich will meine Erfahrung gerne an die nächste Generation weitergeben“, freut sich Dornheim nun über seine erste Trainerstation bei seinem Ex-Verein. „Wir wollen uns in der 3.Liga festsetzen und wieder Spieler für unsere Bundesligamannschaft ausbilden, daher waren wir waren auf der Suche nach noch mehr Erfahrung und Qualität auf der Trainerposition. Wir freuen uns riesig!“, sagt Rainer über den prominenten Neuzugang und die Ziele seines Teams. Der SV Fellbach konnte somit in kürzester Zeit den dritten A-Trainer vom SVF-Projekt überzeugen. Dornheim, vielbeschäftigte Familienvater und Abteilungsleiter eines großen Stuttgarter Automobilherstellers, wird jedoch zeitlich bedingt nicht immer bei der Mannschaft sein können, so dass auch hier noch ein zweiter Trainer gesucht wird. „Noch ist nicht abschließend klar wie die Konstellation das aussehen wird, aber wir haben zwei, drei Optionen“, so der SVF-Vorstand zuversichtlich.

Als ersten Neuzugang präsentiert der SV Fellbach derweil Richard Peemüller. Peemüller hat bislang nicht die besten Erinnerung an die Gäuäckersporthalle, denn bei seinem letzten Auftritt unterlag er mit dem VC Dresden 0:3 gegen das #RoteRudel in der 2.Bundesliga. Zu allem Überfluss saß er damals noch erkrankt auf dem roten Sofa neben seinem Trainer und war zum Zuschauen verdammt. Der schlaggewaltige 19-Jährige Abiturient wechselt nun unter den Kappelberg und möchte vermehrt positive Eindrücke in der Rudelhöhle sammeln und hinterlassen. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde schnell versuchen im Süden Fuß zu fassen“, gibt sich der künftige Student an der FH Esslingen motiviert und schickt eine Kampfansage Richtung Bundesligateam hinterher: „Ich will wieder in die 2. Liga". "Mit Stephan [Strohbücker, Anm. d. Red] hatte ich im Frühjahr mehrfach Kontakt und er konnte mir ein hervorragendes Umfeld bieten.“ Der ehrgeizige 2-Meter-Mann trainiert zudem in der Beachvolleyball-Trainingsgruppe von Jörg Ahmann am Olympia Stützpunkt und regelmäßig mit der ersten SVF-Mannschaft.


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Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...