Bundesliga: Interview mit Ole Lepthin

Als Ole Lepthin im ersten Training als Quereinsteiger gleich mal über den Block der groß gewachsenen Fellbacher Volleyballer schlug staunten alle nicht schlecht. Im Interview verrät er seinen sportlichen Werdegang und private Details.


29.06.2012

Bild: privat.

Steckbrief Ole Lepthin:

 

Alter: 25
Jahrgang: 1986
Geburtsort: Kiel
Größe: 200 cm
Frühere Vereine: TSG Backnang
Erfolge im Volleyball: Die kommen alle noch!
Beruf: Student
Hobbies: Hauptsache da ist 'ne Menge Bewegung mit bei!

Ole, herzlich willkommen in Fellbach. Erkläre uns bitte deinen sportlichen Werdegang?

       

In meiner Heimat im hohen Norden bei Kiel habe ich schon in frühen Kinderjahren mit meiner Hauptsportart der Leichtathletik angefangen. Hinzu kamen immer mal wieder kurze Abstecher zum Fußball, Basketball und Tennis. Leider damals noch nicht zum Volleyball. Jedoch konnte mich wirklich nichts so faszinieren, wie das Gefühl im Wettkampf Mann gegen Mann schneller zu sein, höher und weiter zu springen und auch weiter zu werfen als der Gegner.

 

Dieses Ziel habe ich dann bis zum Studium verfolgt und konnte als mehrjähriger Bundeskaderathlet im Zehnkampf auch so einige Erfolge mit nach Hause bringen. So steht für mich persönlich neben einigen deutschen Meister- und Vizemeistertiteln im Zehnkampf und im Hürdenlaufen die U21-EM in Litauen ganz oben auf der Liste der Dinge, die mein sportliches Dasein am stärksten geprägt haben.

 

Was hat dich in die Region Stuttgart verschlagen?

       

Sportlich kannte ich Stuttgart schon von einigen Bundeskaderlehrgängen und so habe ich dann auch den weiten Weg hier runter zum Studium gewählt. Meine Schwester hat damals auch noch hier gewohnt und somit auch dazu beigetragen. Das hat den Einstieg ins Schwäbische etwas vereinfacht.
       

Wie bist du zum Volleyball, und besonders zum SV Fellbach gekommen?

       

Nach einiger Zeit im Uni-Volleyball hat mich ein Freund dann mal mit zu seiner Mannschaft nach Backnang mitgenommen. Somit habe ich vor gut 1 1/2 Jahren mein erstes richtiges Volleyballtraining erfahren. Sofort vom Ehrgeiz gepackt wollte ich immer besser werden und auch auf dem Spielfeld mit dazugehören. Zum Glück fand ich in Pit Richter einen grandiosen Trainer, welcher mir mit viel Geduld und Engagement schnell den richtigen Weg aufzeigte.
       

Während unseres Relegations-Turniers wurde dann Diego Ronconi (Ehemaliger Trainer Herren 1, Anm. der Redaktion) auf mich aufmerksam und sprach mich an, ob ich nicht Lust hätte mir mal die Mannschaft und das Training in Fellbach anzugucken. Gesagt, getan. Hier bin ich!

Wie ist dein erster Eindruck der Mannschaft?

 

Ein ziemlich angriffs’lustiger’ und fokussierter Haufen.

Was sind deine sportlichen Ziele mit dem SV Fellbach und auf was freust du dich besonders?

       

Zuerst einmal möchte ich mich im Team festigen und einen festen Platz im Kader ergattern. Dazwischen steht noch eine lange und zähe Vorbereitung. Erst danach werde ich mir Gedanken machen was sportlich noch kommen kann mit dem SVF. Zurzeit freue ich mich über jedes Training auf einem hohen Niveau und jede Aktion mit der ich, als Quereinsteiger, es schaffe die "alten" Hasen zu ärgern.

Vielen Dank für das Interview und einen guten Start beim SVF!


Ansprechpartner Presse


Presse & Öffentlichkeitsarbeit
SV Fellbach, Abteilung Volleyball
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Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...