Bundesliga: Wochenendreisen nach dem Einstandssieg

Die Zweitliga-Mannschaft des SV Fellbach fährt am Samstag zu den VYS Friedrichshafen an den Bodensee und am Sonntag auch noch zum TuS Durmersheim. Erstes Heimspiel für das zweite Team in der Regionalliga.


06.10.2012

Aus der Fellbacher Zeitung, von Thomas Rennet.

 

 

Der Name Jalowietzki genießt in seiner Sportart, zumal am Bodensee, einen ausnehmend guten Klang. Der ältere Mann dieses Namens zählt zu den besten Volleyballern überhaupt in der Geschichte des Rekordmeisters VfB Friedrichshafen. Auf einen Gegenspieler dieses Namens treffen die Akteure des SV Fellbach am Samstag (19.30 Uhr, ZF-Arena) in ihrem ersten Zweitliga-Spiel an diesem Wochenende. Sie müssen aber nicht mehr mit der Rückkehr des Klasseblockers rechnen: Bogdan Jalowietzki, 44, tritt nur als Assistenztrainer des Nachwuchsteams VYS Friedrichshafen in Erscheinung. Am Netz springt jetzt sein Sohn herum. Jan Jalowietzki, 16, will mal auftreten wie einst der Papa. Aktuell kann er das mit seinen gleichermaßen jungen Teamgefährten aber noch nicht. Jugend lernt. Die Gäste aus Fellbach dürfen auf ihren zweiten Saisonsieg hoffen. Die Favoritenrolle werden sie vor dem zweiten Wochenendspiel am Sonntag (15 Uhr, Hardtsporthalle) beim TuS Durmersheim dann aber schnell wieder los.


Volleyball ist nicht alles. Die Jalowietzkis, Vater und Sohn, haben eine große Leidenschaft für den Angelsport. Unter freiem Himmel zappelt am Bodensee schon mal ein Fang am Haken. In der zweiten Bundesliga ist der Erfolg eher schwieriger einzuholen. Das ist generell auf die hohen Anforderungen zurückzuführen: Die Talente, die da gut organisiert an Erstliga-Niveau herangeführt werden sollen, sind zum Großteil erst 16 oder 17 Jahre alt. Die Nachwuchskräfte spielen stets außer Konkurrenz in der zweiten Liga mit, wollen aber peu à peu zur Konkurrenz werden für die ungleich Erfahreneren. Das ist auch für die aktuellen Schüler des Volleyball-Internats ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen sein kann. 'Dieses Spiel in Friedrichshafen müssen wir gewinnen', sagt Diego Ronconi, der Cheftrainer des Zweitligisten SV Fellbach. Die jungen Schlagmänner der VYS Friedrichshafen haben bis dahin zweimal recht deutlich verloren. Den Gästen dagegen ist am vergangenen Samstag der - heftig umjubelte - Einstandssieg in d er zweiten Liga gelungen: Die Akteure um den Kapitän Sasa Stanimirovic bezwangen den Mitaufsteiger TGM Mainz-Gonsenheim nach sehenswerter Vorstellung mit 3:0. Am Mittwoch stand noch ein - kurzfristig nach Fellbach in die Gäuäckerhalle I verlegtes - Testspiel gegen den Drittligisten TSV G. A. Stuttgart im Terminkalender. Es war ein Testspiel mit Überlänge, das die Zweitliga-Volleyballer des SVF mit 4:2 für sich entschieden. 'Wir müssen gerade noch viel spielen, um dabei die Kleinigkeiten zu trainieren', sagt Diego Ronconi.


Am Wochenende kann seine Mannschaft viel spielen, weiter hinzulernen und bei der Gelegenheit vielleicht auch den einen oder/und anderen Erfolg hinzufügen. Der zweite Gegner TuS Durmersheim ge hört zwar zu den Etablierten der Liga, steht zunächst aber wie die Begabtenauswahl aus Friedrichshafen mit 0:4 Punkten hinten in der Tabelle. Diego Ronconi sieht der ungewohnten Doppelbelastung mit Respekt entgegen, er sieht aber auch die Chance in dieser Saisonphase: ' Das kann gut für uns laufen.' Obgleich Jonas Hanenbergs linkes Knie Sorgen bereitet. Wegen der Blessur muss der 2,05 Meter große Blockspezialist, gegen die Mainzer Gäste gut aufgelegt, die Übungseinheiten in dieser Woche auslassen. Am Samstag will er irgendwie aber mitmischen. Für den 23-Jährigen wird das ja eine Rückkehr an seine frühere Wirkungs stätte. Er war auch mal einer der Volleyball-Schüler in Friedrichshafen. So wie das heute Jan Jalowietzki ist, der Sohn des Angelpartners mit dem guten Namen am Bodensee.


Während die Zweitliga-Volleyballer auf Reisen sind, trägt das zweite Team des SV Fellbach sein erstes Heimspiel in der Regionalliga aus. Die Spieler um den Trainer Hannes Mayer erwarten am Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) die zweite Mannschaft des TSV G. A. Stuttgart zum Derby.

 

 


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