Bura und die guten Bekannten

Der 23-Jährige vom SV Fellbach trifft am Samstag die ehemaligen Teamgefährten.


24.02.2017

Foto: Picture Partner

Zu Beginn dieser Woche hat Christian Bura, 23, noch eine kleine Erkältung mit Husten und Schnupfen geplagt. Das wird den Zuspieler nicht davon abhalten, am Samstagabend ins Volleyball-Trikot zu schlüpfen, schließlich ist das Zweitliga-Heimspiel des SV Fellbach gegen den TSV G. A. Stuttgart ein ganz besonderes für ihn. 13 Jahre lang hatte er selbst für die Gäste aus Vaihingen gespielt, ehe er dann im vergangenen Sommer den Weg zum Ligakonkurrenten fand. Christian Bura trifft nun zum zweiten Mal in dieser Saison auf die langjährigen Weggefährten. Diesmal soll es ein anderes Resultat geben als am ersten Saisonspieltag, als die Fellbacher überraschend das Derby auf den Fildern mit 0:3 verloren. „Das ist ein ganz gefährlicher Gegner. Auch wenn die Stuttgarter schon wie sichere Absteiger aussehen mögen, haben sie viel Qualität und können uns das Leben sehr schwer machen“, sagt Christian Bura, der das Hinspiel als Vertreter von Patrick Köder von der Ersatzbank aus verfolgte. Auch diesmal wird der Student der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart auf der Spielmacherposition nicht erste Wahl sein. Eine hartnäckige Entzündung am Ellbogen hat ihn zuletzt zum Zuschauen gezwungen. Mittlerweile ist Christian Bura, wie er selbst sagt, „zu 95 Prozent wieder hergestellt“, allerdings hat der – während Patrick Köders verletzungsbedingter Abwesenheit – aufgerückte Passgeber Matthias Welsch in der Zwischenzeit voll überzeugt und ist momentan der unbestrittene Starter auf der Zuspielposition. „Er macht seine Sache sehr gut, und die Mannschaft hat Erfolg. Da gibt es für den Trainer keinen Grund zu wechseln und für mich keinen Anlass zum Hadern“, sagt Christian Bura. Priorität hat der Erfolg der Mannschaft. „Wir sind noch lange nicht durch. Die untere Hälfte der Liga ist so eng beieinander, dass wir in jedem Spiel Vollgas geben müssen“, sagt der Degerlocher, Sohn der einstigen Bundesliga-Spielerin Petra Bäder-Bura (tus Stuttgart) und Bruder von Alexandra (zweite Bundesliga/Allianz MTV Stuttgart II) und Victoria Bura (dritte Liga/TSV Schmiden). Mit 17 hat er beim 3:0-Sieg in Mendig das erste Zweitliga-Spiel für seinen Stammverein bestritten. Seither hat er einen Abstieg in die dritte Liga, einen Wiederaufstieg und den einen oder anderen Abstiegskampf im Allianz-Trikot mitgemacht. Dass er auch mit dem SV Fellbach, dem Meister der vergangenen beiden Jahre, in die gefährdete Zone rutschen würde, sei zwar nicht vorhersehbar gewesen. Allerdings: „Wir hatten in dieser Saison auch ein Verletzungspech, wie es eine Mannschaft alle 20 Jahre mal erwischt.“

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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