Chancenlos vor 650 Zuschauern

Der SV Fellbach verliert in der dritten Liga mit 0:3 beim designierten Meister TV Bliesen.


13.01.2020

Zehn Spiele hat der TV Bliesen in dieser Saison bis dahin in der dritten Volleyball-Liga der Männer absolviert. Nur eines davon haben die Saarländer verloren, das war Anfang Oktober eine 1:3-Niederlage beim SV Fellbach. Der Zweitliga-Absteiger ist daher am Samstag nicht ohne Hoffnung zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter gefahren, allerdings blieben die Gäste vom Kappelberg diesmal beim 0:3 (18:25, 20:25, 18:25) vor 650 Zuschauern chancenlos. „Wenn die Bliesener jedes Mal nur halbwegs das zeigen, was sie gegen uns abgeliefert haben, dann werden sie auch alle weiteren Spiele gewinnen. Die hält garantiert niemand mehr auf“, sagte der beeindruckte Fellbacher Trainer Jan Lindenmair nach dem weithin einseitigen Spiel.

Anders als beim Überraschungserfolg im Hinspiel im Herbst, als der Aufstiegsfavorit sich beim SV Fellbach noch nicht in Bestform präsentiert hatte, gaben sich die mit internationalen Fachkräften wie David Hancock aus den USA oder Steve Weber aus Luxemburg angetretenen Bliesener diesmal keine Blöße. „Die waren uns in jedem einzelnen volleyballerischen Element haushoch überlegen, wir konnten probieren, was wir wollten“, sagte Jan Lindenmair, der am Samstagabend lediglich im dritten Abschnitt an einen Satzgewinn glauben durfte, als seine Mannschaft zwischenzeitlich mit 12:7 in Führung lag.

Dass die Gäste diesen Durchgang nicht nach Hause bringen konnten und generell weitgehend chancenlos waren, lag nicht nur an der Stärke der Gastgeber aus dem Stadtteil von Sankt Wendel, sondern auch an der Besetzung der Fellbacher, die auf drei zweitligaerfahrene Akteure verzichten mussten. So hatte Ivaylo Spasov in Absprache mit dem Trainer seinen Weihnachtsurlaub zu Hause in Bulgarien um ein paar Tage verlängert. Zudem musste Lars Lückemeier (Prüfungsvorbereitungen) ebenso auf die Reise an die französische Grenze verzichten wie der ehemalige Beach-Nationalspieler Tim Holler (Oberschenkelverletzung im Training), der sein Saisondebüt hatte feiern wollen. „Gegen diesen Widersacher in dieser Form wäre es auch in Bestbesetzung sehr schwer geworden“, sagte Jan Lindenmair. SV Fellbach: Höß, Mättig, von Struensee, Nadale, Köder, Hirning, von Berg, Klaue, Koch.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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