Christian Bura für Felix Klaue

Ein starker Zuspieler verlässt das Fellbacher Team, ein neuer kommt.


14.05.2016

Foto: Ian Georg Strohbücker

Als Felix Klaue zum SV Fellbach kam, war Markus Weiß nicht mehr da. Der Zuspieler, 19 damals, hatte vor vier Jahren beim VC Olympia Berlin seine Sachen gepackt, der Südwesten der Republik war sein Ziel. Zum Volleyball griff er fürs Erste dann beim SV Fellbach II in der Regionalliga; dessen Trainer Markus Weiß war gerade zum MTV Ludwigsburg gewechselt. Jetzt hat Felix Klaue seinen – zumindest vorübergehenden – Abschied angekündigt, und es wird auch ein Abschied von Trainer Markus Weiß sein. Den Spielmacher zieht es nach seinem Bachelor-Studium der Medizintechnik von November an für längere Zeit ins Ausland, nach Australien, weshalb er die Angreifer des Zweitliga-Meisters SV Fellbach nicht mehr mit rasanten Pässen verwöhnen kann. Für die Verantwortlichen des SVF ist das keine Überraschung mehr. Sie haben sich bereits nach einem Nachfolger umgeschaut und dabei einen Bewerber gefunden, der die vakante Planstelle übernehmen wird: Christian Bura vom Zweitliga- Absteiger TSV G. A. Stuttgart, wie Felix Klaue 23 Jahre alt, wird künftig mit Patrick Köder die Aufgaben in der Fellbacher Passzentrale übernehmen.

Markus Weiß ist im Vorjahr zum SV Fellbach zurückgekehrt. Er hat von Diego Ronconi das Zweitliga-Team übernommen und zum neuerlichen Titel geführt. Der Spieler, der sich in diesem zweiten Meisterjahr am meisten verbessert hat, ist nach verbreiteter Einschätzung Felix Klaue. Seit 2013 gehört er dem ersten Fellbacher Verbund an, aber so stark wie in der abgelaufenen Runde war der ehemalige Junioren-Auswahlspieler noch nie. „Felix hat einen Sprung gemacht und exzellent gespielt“, sagt Stephan Strohbücker, der Vielarbeiter hinter der Mannschaft: „Wir hatten in der vergangenen Saison zwei Topzuspieler.“ Patrick Köder und eben Felix Klaue. „Mit nur einem der beiden wären wir nicht wieder Meister geworden“, sagt Stephan Strohbücker. „Sein Aufschlag hat an Variabilität und Härte zugenommen, das Blockverhalten hat sich stabilisiert, und auch die Abwehr war verbessert. Dazu kommt, dass Felix im Zuspiel sehr flexibel agiert hat und aus schwierigen Situationen oft den Pass gespielt hat, den keiner mehr erwartet hatte“, sagt Markus Weiß.

In die Rolle des Herausforderers auf der Zuspielposition soll nun Christian Bura hineinwachsen, der Ende April schon im württembergischen Pokalfinale beim 3:1-Sieg des TSV G. A. Stuttgart gegen den SVF eine Klassevorstellung gab. Der Spross einer Volleyball-Familie, die jüngere Schwester Victoria gehört etwa zur Drittliga-Formation des TSV Schmiden, tritt dennoch ein knackiges Erbe an – das von Felix Klaue: „Ich blicke hier auf sehr schöne Jahre zurück – mit dem perfekten Abschluss.“

 

Fellbacher Zeitung    Thomas Rennet


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