Christian Pampel kehrt zurück

Das Zweitliga-Team des SVF erwartet am Samstag und am Sonntag Gäste vom Bodensee.


25.01.2019

Christian Pampel vor knapp 20 Jahren mit Stjepan Masic (links) beim SVF Foto: Patricia Sigerist

Vor 20 Jahren trug Christian Pampel selbst schon das Trikot des SV Fellbach. Er war damals Junioren-Nationalspieler im Volleyball-Internat in Frankfurt und trat gleichzeitig mit einem Zweitspielrecht in der höchsten deutschen Spielklasse für die Fellbacher um Stjepan Masic und Michael Dornheim an. Christian Pampel hat danach viel erlebt in seiner Sportart. Er hat 212-mal das Nationalteam der Männer bereichert, so auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Er hat Titel gesammelt – nicht nur in Deutschland. Er hat in Sibirien gefroren und in Katar geschwitzt. Jetzt ist der Ausnahme-Volleyballer 39, und er wirbelt immer noch auf ganz schön hohem Niveau. Christian Pampel ist Spielertrainer des TSV Mimmenhausen, und mit dem Zweitliga-Aufsteiger schaut er am Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) an seiner ehemaligen Wirkungsstätte vorbei. Dort erwartet der SV Fellbach am Sonntag, Spielbeginn ist dann um 14 Uhr, auch noch junge Gäste der Bodensee-Talentschmiede VYS Friedrichshafen.

Christian Pampel hat mit einer Ausnahme jedes Saisonspiel von der ersten bis zur letzten Sekunde absolviert. Der Hauptangreifer, nebenbei im Vorjahr mit den Ü-35-Senioren des TSV Schmiden deutscher Meister, bekleidet in der zweiten Bundesliga auch mit 39 noch eine Hauptrolle. Wie der starke Außenangreifer Jonas Hoffmann hat er wesentlichen Anteil daran, dass der TSV Mimmenhausen dem Ligaverbleib ungleich näher ist als der SV Fellbach. Der Tabellenzehnte hat sieben seiner 14 Begegnungen seit September für sich entschieden und die Abstiegsplätze ein Stück weit hinter sich. Christian Pampel und seine Nebenleute trennen fünf Zähler vom VC Gotha. Gar neun vom SV Fellbach.

Der Gastgeber am Samstag wie am Sonntag, der zweimal Reisende vom Bodensee empfängt, hat sich zuletzt in stark verbesserter Verfassung präsentiert, auch wenn das Resultat (1:3 beim TV/DJK Hammelburg) die bis zum Matchball sehenswerte Vorstellung der Mannschaft nicht spiegelt. Gute Leistung muss nun sehr rasch zu guten Ergebnissen führen, wollen die Akteure des SVF zumindest eine geringe Chance auf die sommerübergreifende Zweitliga-Zugehörigkeit wahren. „Wir brauchen am Wochenende sechs Punkte“, sagt Thiago Welter, der seit Kurzem wie Christian Pampel als Spielertrainer agiert. 3:0 oder 3:1, zweimal binnen 20 Stunden: Weniger ist nicht genug. Am Sonntag gegen zusehends konkurrenzfähige Internatsschüler aus Friedrichshafen. Und schon am Samstag gegen das Team um jenen Christian Pampel, der vor 20 Jahren in der ersten Liga selbst das Trikot des SV Fellbach trug.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


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