Der Kapitän bleibt an Bord

Marvin Klass verlängert sein Engagement bei den Bundesligavolleyballern des SV Fellbach, soll als Kapitän weiter voran schreiten und das junge Team zu einer so erfolgreichen Saison wie der vergangenen führen. Auch Block-Routinier Markus Hainich bleibt dem SVF erhalten.


21.07.2014

Foto: IGS-Fotografie - Ian Georg Strohbücker

Am letzten Freitag, als ein großer Kapitän seinen Rücktritt erklärte (Philipp Lahm beim DFB-Team), konnte der SV Fellbach seinen Steuermann halten: Marvin Klass bleibt beim SV Fellbach. War es doch einige Zeit fraglich, ob der Fellbacher Kapitän nicht seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin oder München verlegt, herrscht nun Klarheit: der Beachprofi wird sich nach dem anvisierten Saisonfinale in Timmendorfer Strand wieder dem Bundesliga-Verein aus dem Rems-Murr-Kreis anschließen. „Marvin ist inzwischen der Dreh- und Angelpunkt unserer Mannschaft, auf und neben dem Feld. Mit ihm haben wir unseren absoluten Wunschspieler halten können“, freut sich Trainer Diego Ronconi über die Zusage des überaus beliebten 25 Jährigen, „ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und wir auch kommende Saison eine gute Truppe zusammen haben“. Auch Manager Stephan Strohbücker freut sich, und kommt dabei sogar fast ins Schwärmen: „Marvin ist für mich ein entscheidendes Puzzlestück dieser Mannschaft. Er ist quasi unser Philipp Lahm. Wie Lahm ist er ist unser Kapitän, in der Defensive sogar etwas bedeutender für uns als in der Offensive und wie Lahm kommt er schnell über Außen. Ihn zu ersetzen wäre schwer gewesen – umso schöner, dass wir ihn, im Gegensatz zu Lahm bei der DFB-Elf, vom Bleiben überzeugen konnten. Nur Grätschen kann Lahm besser", womit Strohbücker süffisant auf einen unglücklichen Trainingsunfall zwischen Marvin Klass und von Timo Koch zum Saisonende anspielt.Die Kaderplanung kommt also langsam dem Ende entgegen, denn auch in einer weiteren Personalie konnte Vollzug vermeldet werden: Mittelblocker Markus Hainich. Er gehört beim SV Fellbach schon fast zum Inventar. Seit 2003 geht er für den Volleyballclub aus dem Rems-Murr-Kreis bei Stuttgart ans Netz. Während in seiner Mannschaft um ihn herum gefühlt alle jünger werden hat Hainich in seiner Zeit beim SVF schon viele Spieler und Trainer kommen und gehen sehen. Nach Jahren in der Regionalliga war er eine tragende Stütze beim Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2012. Schon damals zählte er zum älteren Eisen, so dass er sich teamintern den Spitznamen „König Hainich“ verdiente. Doch nicht nur seine Qualität am Netz wird gefragt sein, so soll er auch den jungen Mittelblocker Florian Sellner in seiner Entwicklung unterstützen – auch wenn das heißt, auf Einsatzzeiten verzichten zu müssen. „Ich bin froh mit meiner neuen Rolle. Werde aber trotzdem alles daran setzen immer auf dem Feld zu stehen“, gibt sich Hainich kämpferisch. Über die positive Botschaft freut sich auch ein anderer: Libero Stephan Peéry. „Wir spielen seit 2010 zusammen in einer Mannschaft. Markus ist eine wichtige Stütze des Teams und ohne ihn wäre ich wohl der Älteste gewesen“, sagt Péery.

Der aktuelle Kader des SV Fellbach (Stand 18.07.2014): Patrick Köder (Z), Felix Klaue (Z), Valentino Nadale (MB), Florian Sellner (MB), Tim Kreuzer (D/AA), Stephan Peéry (L), Timo Koch (AA), Valters Lagzdins (D), Pascal Winter (AA), Marvin Klass (AA), Markus Hainich (MB)

Erweiterter Kader: Linus Liss (AA), Lars Lückemeier (AA)Zugänge 2014/15: Florian Sellner (Herren 2), Linus Liss (TSV Ellwangen, erweiterter Kader), Valter Lagzdins (TV Ingersoll Bühl), Pascal Winter (MTV Ludwigsburg)

Abgänge 2014/15: Raimund Abele (Karriereende), Lars Lückemeier (Beachprofi, erweiterter Kader)

Thomas Rennet, Fellbacher Zeitung


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Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

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