Der Meister baut auf seine Meisterspieler

Der SV Fellbach fügt in diesen Tagen sein Zweitliga-Team zusammen.


27.06.2016

Zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison am 18. September spielen die Volleyballer des SV Fellbach ja, wo eigentlich? Der designierte Eröffnungsgegner trägt einen im Ligageschehen noch unbekannten Namen, er heißt offiziell Green Energy Volleys. Dahinter versteckt sich kein unbekanntes Team, sondern der Erstliga- Absteiger VSG Coburg/Grub ganz offenbar mit neuem Hauptsponsor versehen. Nach rund dreistündiger Anfahrt erwartet den Meister aus Fellbach im Oberfränkischen direkt eine anspruchsvolle Aufgabe.

In diesen Tagen fügt sich nun auch das Aufgebot des SVF zu einem Ganzen, das Mitte September in Coburg Courage zeigen soll. Nach dem Kapitän Marvin Klass, dem Zuspieler Patrick Köder, den Blockern Jonas Ha- nenberg und Valentino Nadale sowie dem Zugang Christian Bura (wir haben berichtet) haben mittlerweile drei weitere Akteure verbindlich zugesagt, drei weitere Akteure aus dem Meisterteam: Sebastian Mättig, Pascal Winter und Tin Tomic.

                                                   

         Tin Tomic                      Pascal  Winter               Sebastian Mättig

Sebastian Mättig, 24, ist der Libero der Mannschaft. Der Berliner mit umfassender Volleyball-Ausbildung und dem einen oder anderen regionalen und nationalen Nachwuchstitel in der Vita kam 2012 ins Schwabenland und zum SV Fellbach. Seit 2014 spielt er in seiner neuen Heimat in der ersten Mannschaft, die mit Sebastian Mättig zweimal nacheinander auf Platz eins in der zweiten Bundesliga bestand. „Er ist ein emotionales Energiebündel und ein Fels in der Abwehr“, sagt der Trainer Markus Weiß. Pascal Winter, 21, ist nach seiner Ankunft vom MTV Ludwigsburg ebenfalls seit 2014 im Fellbacher Zweitliga-Aufgebot. Der talentierte Außenangreifer, der springen kann fast wie ein Känguru, soll in der nächsten Saison den nächsten Schritt unternehmen auf dem Weg zu einem hochklassigen Volleyballer. „Er muss an seiner Konstanz arbeiten und noch mehr Verantwortung übernehmen“, sagt Markus Weiß. Weiter dazulernen will auch Tin Tomic, bis dahin der Jüngste in der schlagenden Zweitliga-Verbindung. Der 18-Jährige kam im Vorjahr, ebenfalls vom MTV Ludwigsburg, zum SV Fellbach und hat in seiner ersten Saison schon ein paar hübsche Akzente setzen können. Im Februar, der Höhepunkt seines Premierenjahres in der zweiten Liga, leitete Tin Tomic beim 3:1-Erfolg gegen den GSVE Delitzsch im zweiten Satz mit seinem Service als überaus effizienter Kurzarbeiter die Wende ein. „Tin hat viel Potenzial, das noch geweckt werden muss“, sagt der SVF-Trainer.

Sebastian Mättig, Pascal Winter und Tin Tomic sehen mit ihren Teamgefährten anstrengenden Wochen entgegen und einem anstrengenden Startprogramm. Nach der Reise gen Coburg treffen die Volleyballer des SV Fellbach am 1. Oktober daheim auf die TG Rüsselsheim II, einen Aufsteiger aus der dritten Liga, der etablierte Zweitliga-Kräfte in seinen Reihen weiß.

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung


Ansprechpartner Presse


Presse & Öffentlichkeitsarbeit
SV Fellbach, Abteilung Volleyball
mail

Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...