Der Meister ist zurück auf hohem Niveau

Der SV Fellbach besiegt den Zweitliga-Aufsteiger TV/DJK

Hammelburg und den TSV G. A. Stuttgart.


20.11.2015

Es war das bisher beste Wochenendefür die Volleyballer des SV Fellbachin dieser Zweitliga-Saison. AmSamstagabend waren sie richtig gut undsetzten sich in heimischer Halle über denan sich gar nicht wehrlosen Aufsteiger TV/DJK Hammelburg mit 3:0 (25:23, 25:17,25:12) hinweg. Am Sonntagnachmittag wardie Mannschaft trotz der Abwesenheit derBeach-Asse Yannick Harms und Tim Hollerauch noch gut genug für den NachbarnTSV G. A. Stuttgart. Die Gäste gewannenmit 3:1 (25:19, 13:25, 25:16, 25:20), fügten soin Vaihingen drei weitere Punkte hinzu undrückten mit den beiden Siegen binnen 23Stunden auf den zweiten Platz vor.Dem Trainer der Volleyballer aus Hammelburgwird an der Seitenlinie eher keinzurückhaltendes Wesen nachgesagt. TadoKarlovic lenkt seine Mannschaft gern miteinigem Furor. Am Samstag allerdings wardavon nichts zu sehen. Der Chefanleiterder fränkischen Fraktion war in der Gäu-äckerhalle I die Ruhe selbst. Irgendwanngab er auch seinen Posten an der Seitenlinieauf und faltete sich in das rote Trainersofa.„Meine Mannschaft hat die taktischenVorgaben erfüllt, aber der SVFellbach ist stabil gebliebenund hat trotzdem die Punktegemacht. Das war ein superstarkerGegner heute – dakann ich doch nicht schimpfen“,sagte Tado Karlovic.Es war in der Tat ein bisschenunglücklich für den glänzendgestarteten Aufsteiger,dass der weniger glänzend gestarteteMeister eben am Samstagabenderstmals in dieser Saison zu großer Formauflief. Der Gastgeber traf auf den bis dahinwohl besten Konkurrenten, auch wenn dessenStammzuspieler Aldin Dzafic wegeneiner Handgelenksblessur hatte passenmüssen. Aber dieser Konkurrent war nurim ersten Satz im Spiel, danach war es alleindas Spiel des SVF. „Ich bin stolz auf meineJungs, sie haben das sehr gut umgesetzt,was wir vorher besprochen hatten“, sagteder Fellbacher Trainer Markus Weiß, derseine Mannschaft ungleich emotionaler begleitethatte als sein Gegenüber aus Bayern:„Das war eine durchweg gute Leistung.“Seine Verwandlungskünstler präsentiertensich sieben Tage nach der mauenVorstellung bei der TGM Mainz-Gonsenheim(1:3) als Ballkünstler und zeigten nachkonzentrierten Trainingseinheiten in derWoche davor so gut wie keine Schwächen.Der Zuspieler Patrick Köder hat vor den375 Zuschauern die Auszeichnung als wertvollsterAkteur des Abends erhalten, aberseine Nebenleute hätten sich den Preisauch verdient gehabt. Vorneweg der flinkeDiagonalangreifer Timo Koch, dem so gutwie alles gelingen wollte. Oder Tim Holler,ganz stark als kongenialer Partner des KapitänsMarvin Klass – sowohl in der Ballannahmeals auch in der Offensive. Die agilenBlocker Valentino Nadale und ChristopherHowe komplettierten mit dem Libero SebastianMättig den Verbund, der zwarschon zum fünften Mal in dieser ZweitligaRundeerfolgreich war, aber nie zuvor seitSeptember so wie an diesem Tag.Den zweiten Teil des Wochenendprogrammsmusste der Fellbacher Verbundohne beide Beach-Asse bewältigen. YannickHarms hatte schon am Samstag in Katargeschwitzt, um sich auf die Doha Openvorzubereiten, die an diesemMontag beginnen. Am Sonntag,nach seinem famosen Auftrittgegen den TV/DJK Hammelburg,folgte ihm Tim Hollerzum Turnier des WeltverbandesFIVB. An seiner Stelleübernahm im Derby Pascal Winter Verantwortung. Undmit ihm knüpften die Akteureum den Passgeber Patrick Köder da an, wo sie tags zuvor aufgehört hatten.Sie hatten das Niveau und das Selbstvertrauen,um den Gastgeber – abgesehenvom zweiten Abschnitt – zu dominieren.Zum Besten wurde diesmal Marvin Klasserkoren. Aber wieder, Duplizität der Ereignisse,hatte der SVF ein paar Bewerber fürdiesen persönlichen Titel. Voran erneut TimoKoch, nicht zu stoppen an diesem Wochenende.Oder Jonas Hanenberg, der nachseiner Einwechslung im dritten und viertenDurchgang seine Blockqualitäten zeigte.SV Fellbach: Klass, Köder, Holler, Koch,Nadale, Howe, Mättig, Lagzdins, Winter,Hanenberg, Klaue, Sellner, Tomic.

Thomas Rennet, Fellbacher Zeitung.


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