Der Meister kann auch Abstiegskampf

Der SVF bezwingt die TG Mainz-Gonsenheim auswärts mit 3:0.


06.02.2017

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Können die Volleyballer des SV Fellbach Abstiegskampf? Das war noch vor zwei Wochen die spannende Frage in der zweiten Bundesliga, nachdem sich der amtierende Meister der vergangenen beiden Jahre mit zehn Niederlagen in Serie in diese prekäre Lage manövriert hatte. Zumindest die Zwischenantwort steht nun fest: Ja, der Cheftrainer Markus Weiß und seine Mannschaft können Abstiegskampf. Sieben Punkte hat der in Schieflage geratene ursprüngliche Titelanwärter aus den vergangenen drei Spielen geholt, mehr, nämlich neun Zähler, sind in diesem Zeitraum nur dem ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Grafing gelungen. „Wir sind in sehr guter Form, aber es gibt keinen Grund, uns jetzt auszuruhen, auf uns warten noch einige entscheidende Spiele“, sagte Markus Weiß, nachdem sein Team am Samstagabend einen überzeugenden 3:0-Auswärtssieg (25:19, 25:10, 25:21) bei der TG Mainz-Gonsenheim gelandet hatte.

Der starke Auftritt bei den Rheinhessen, die zuvor in 19 Heimspielen seit dem Aufstieg in die zweite Liga nur zweimal ohne eigenen Satzgewinn geblieben waren, war der vorläufige Höhepunkt eines deutlichen Aufwärtstrends bei den zwischenzeitlich auf einen Abstiegsplatz abgerutschten Fellbachern. Vor zwei Wochen hatten sie bereits den Spitzenreiter Volleys Eltmann in dessen Halle beim knappen 2:3 am Rande einer Niederlage, vergangene Woche dann das Nachwuchsteam aus Friedrichshafen beim 3:0 ohne jede Chance gelas- sen. Und genau das Gleiche war nun auch mit den heimstarken Mainzern (zuletzt zehn Siege in zwölf Heimspielen) der Fall. Die Gäste dominierten die nur 60 Spielminuten dauernde Begegnung beinahe nach Belieben. Nur eine schwierige Phase mussten sie überstehen, als es im dritten Durchgang 20:20 stand. Dann aber folgten vier Fellbacher Punktgewinne nacheinander. „Wir haben das ganze Spiel über sehr druck- voll und konzentriert aufgeschlagen und sehr konsequent zu Ende gespielt“, sagte Markus Weiß.

 

Dabei hatte der SVF vor der Fahrt nach Rheinland-Pfalz wieder einmal einen Rückschlag hinnehmen müssen, als sich der Zuspieler Christian Bura im Abschlusstraining am Ellenbogen verletzte und absagen musste. Die Rolle des Spielmachers übernahm erneut Matthias Welsch, der die aktuelle Spielzeit in der Regionalliga-Mannschaft begonnen hatte, zuletzt aber zu einer tragenden Säule im Zweitligateam geworden ist. „Matthias hat ein ganz starkes Spiel gemacht, und Yannick Harms wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt. Ich möchte aber eigentlich niemand herausheben, das war wieder eine ganz geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Markus Weiß, der mit nur acht Akteuren auskam. SV Fellbach: Welsch, Harms, Hanenberg, Bergmann, Jalowietzki, Nadale, Leipert, Klass.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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