Die Chance auf Revanche

Die erste Mannschaft des SV Fellbach trifft zum ersten Rückspiel in dieser Saison auf den MTV Ludwigsburg. Der SV Fellbach II reist derweil am Samstag in der Regionalliga zur TSG Heidelberg-Rohrbach.


14.12.2019

Der SVF-Trainer Jan Lindenmair (Mitte) möchte zum Rückrundenauftakt einen Erfolg und zum Tabellenersten TV Bliesen aufschließen. Foto: Patricia Sigerist

Das erste Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft des MTV Ludwigsburg haben die Volleyballer des SV Fellbach gut überstanden. Im Achtelfinale des württembergischen Verbandspokals gab es am Dienstag einen lockeren 3:0-Sieg beim zweiten Team der Barockstädter (Oberliga). Deutlich anspruchsvoller wird die Aufgabe am Samstag, 20 Uhr, denn dann ist die erste Vertretung des Traditionsvereins zu Gast in der Gäuäckerhalle I. Und in dieser Partie zum Rückrundenauftakt wollen die Fellbacher die sportliche Revanche. Rund zweieinhalb Monate ist es her, dass die Drittliga-Volleyballer des SVF im ersten Saisonspiel Ende September beim Aufsteiger, trotz einer 2:1-Satzführung, mit 2:3 verloren.

Insgesamt haben die Ludwigsburger um die drei ehemaligen Fellbacher Tin Tomic, Pascal Winter und Markus Stern in den ersten neun Spielen 14 Zähler gesammelt und liegen damit als aktueller Tabellenvierter nur einen Punkt hinter den Gastgebern. Allerdings muss der SVF im neuen Jahr noch die Spiele bei der TSG Blankenloch und gegen den TSV G.A. Stuttgart nachholen und könnte dadurch das Vorrundenklassement mit 21 Punkten und drei Zählern hinter dem Tabellenführer TV Bliesen beenden.

„Wir werden die Ludwigsburger, nicht nur wegen der Erfahrungen im Hinspiel, nicht unterschätzen. Die haben einen guten Kader mit Spielern, die bereits in höheren Klassen erfahren sind. Trotzdem peilen wir natürlich einen Heimsieg an, um am oberen Tabellendrittel dran zu bleiben“, sagt Jan Lindenmair, Trainer des SV Fellbach. Für das Spiel am Samstag kann er wieder auf Tim von Struensee und eventuell auf Lars Lückemeier zählen.

Auch für die zweite Mannschaft des SV Fellbach beginnt am Samstag, 20 Uhr, noch vor der Weihnachtspause die zweite Saisonhälfte in der Regionalliga. Anders als beim Drittliga-Team, dessen erstes Aufeinandertreffen mit den Ludwigsburgern schon vor rund zweieinhalb Monaten war, ist die Begegnung der Fellbacher mit dem ersten Gegner der Rückrunde noch nicht so lange her. Erst vor knapp drei Wochen war die TSG Heidelberg-Rohrbach beim nun Tabellenletzten zu Gast und gewann das Spiel mit 3:2. „Wir versuchen, unsere Taktik bestmöglich umzusetzen, diesmal hoffentlich über mehr als nur zweieinhalb Sätze“, sagt die Fellbacher Trainerin Alexandra Berger, deren Team am 24. November bei einer 2:0-Satzführung schon auf dem Weg zum Sieg gegen die nun fünftplatzierte TSG Heidelberg-Rohrbach war.

Und dieses Mal kann sie beim Spiel in Nordbaden fast auf den kompletten Kader zählen: Lediglich Julian Schupritt wird fehlen, dafür wird Mario Maser aushelfen. Der ehemalige Zweitligaspieler, mittlerweile Spielertrainer des vierten Fellbacher Teams in der Bezirksliga, steht parat, falls beim angeschlagenen Zuspieler Matthias Welsch die Kräfte schwinden.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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