Die Zweitliga-Meister dominieren auch im Sand

Beachvolleyball

Marvin Klass und Tim Kreuzer setzen sich bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Heidelberg ohne Niederlage durch. Timo Koch, noch ein Hallenchampion vom SV Fellbach, wird diesmal mit Heiko Steinkemper Zweiter.


03.08.2016

Foto: Harald Hofheinz

von Harald Landwehr

Ganz offiziell heißen die Titelkämpfe der besten Sandwühler im Südwesten noch immer: offene baden-württembergische Meisterschaften im Beachvolleyball. Bei den Männern wäre es allerdings auch nicht ganz falsch, würde man die Veranstaltung so bezeichnen: Fellbacher Stadtmeisterschaft mit Fremdbeteiligung. Seit drei Jahren ist unter den Siegern stets ein Akteur zu finden, der im Winter die Hallenversion im Trikot des SV Fellbach betreibt. Auch diesmal. Mit einem 2:0-Finalsieg (21:19, 21:19) gegen den Vereinsgefährten Timo Koch und dessen südbadischen Partner Heiko Steinkemper gewannen Marvin Klass und Tim Kreuzer am Sonntag das Finalturnier der landesweiten Beach-Cup-Serie in Heidelberg. Ersterer ist Kapitän des ZweitligaMeisters SV Fellbach. Letzterer war dort über Jahre hinweg sein Mitspieler, tritt nun aber für den SSC Karlsruhe an. Zusammen setzten die beiden nun die Tradition fort, die Tim Holler und Lars Lückemeier vom SV Fellbach 2013 begonnen hatten. Ihnen folgte Tim Kreuzer mit seinem ersten Titel 2014 an der Seite des Durmersheimers Christian Eckenweber und im Vorjahr das nun im Endspiel unterlegene Gespann Timo Koch und Heiko Steinkemper. Ein noch mehr aus Spielern des SV Fellbach besetztes Siegerpodest verhinderten diesmal Benjamin Loritz (SSC Karlsruhe) und Florian Schweikart (DJK Augsburg). Das badisch-bayerische Team bezwang im Spiel um Platz drei das SVF-Doppel Felix Klaue/Valentino Nadale mit 2:0 Sätzen. Wie dominant die Akteure des Zweitliga-Meisters aus der Halle auf Landesebene auch im Sand auftreten, macht ein Blick auf die Ergebnisse von der Heidelberger Neckarwiese deutlich: Insgesamt 18 Spiele absolvierten die Mannschaften mit Fellbacher Beteiligung am Wochenende, sie gewannen 13 und verloren fünf. Bei vier der fünf Niederlagen stand freilich auf der Gegenseite des Netzes ein Vereinskollege als Sieger. Ganz oben stand Marvin Klass mit Tim Kreuzer. „Wir sind nicht gut ins Turnier reingekommen, haben uns dann aber von Spiel zu Spiel gesteigert, und das Endspiel war schließlich unser bester Auftritt“, sagte Marvin Klass, der mit Tim Kreuzer alle fünf Begegnungen gewann. Für den U-19-Weltmeister von 2006 und Fünften der deutschen Meisterschaften von 2010 war es bei der dritten Teilnahme der erste Finalsieg bei baden-württembergischen Titelkämpfen. „Angesichts meiner anderen Erfolge war das ein wenig komisch, dass mich der Platzsprecher beim Endspiel als den Einzigen vorgestellt hat, der noch nicht Landesmeister war, aber das hab’ ich ja nun auch geschafft“, sagte Marvin Klass. Als Siegprämie gab es für ihn und Tim Kreuzer einen gemeinsamen Gutschein über 250 Euro für ein großes Sportgeschäft. Kommende Woche werden die Meister noch ein Turnier in Überlingen am Bodensee spielen und dann die Beach-Saison beenden. Nichts mit der Entscheidung über den Turniersieg hatte derweil Silvia Schmid vom TSV Schmiden im Wettbewerb der Frauen zu tun. Die Spielerin aus dem Drittliga-Kader verlor mit ihrer Partnerin Clarissa Preuß vom TTV Dettingen zweimal mit 0:2. Das Feld der zwölf Teams, für das Alexandra Berger (SV Fellbach) und Mahendra Scharf (TSV Schmiden) nur knapp die Qualifikation verpasst hatten, entschieden mit der Rottenburgerin Alexandra Meuter, die für den TSV Herrsching antritt, und der Polizei- und Feuerwehr-Weltmeisterin Eva Schilf (TSV Sonthofen) zwei Gäste aus bayerischen Clubs für sich. 


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