Dritte Liga: Als Schlusslicht in die kurze Pause

Die zweite Mannschaft des SV Fellbach steigert sich nach Startschwierigkeiten, muss am Ende allerdings den Gästen des VfB Friedrichshafen II einen 3:2-Sieg überlassen.


11.12.2017

Richard Peemüller findet sich beim SVF II zunehmend besser zurecht. Foto: Heiko Potthoff

Die zweite Mannschaft des SV Fellbach hat die Hinrunde in der dritten Volleyball-Liga auf dem zehnten und damit letzten Tabellenplatz beendet. Der Aufsteiger verlor am Samstag sein Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen II mit 2:3 (22:25, 22:25, 25:15, 25:18, 12:15) und musste die SG U.N.S. Rheinhessen im Klassement vorbeiziehen lassen, die den TV Radolfzell mit 3:1 bezwang. Lediglich einen Sieg aus neun Spielen und insgesamt fünf Punkte hat der SVF II vor der kurzen Weihnachtspause auf dem Konto, allerdings fehlen zum siebten Platz, der definitiv für den Ligaverbleib genügt und den derzeit der TV Radolfzell einnimmt, nur vier Zähler. „Wir haben leider nur die Hälfte von dem geholt, was machbar gewesen wäre. Trotzdem sehe ich gute Chancen für uns, den Klassenverbleib zu realisieren“, sagte der Trainer Michael Dornheim.

20 Punkte, so seine Prognose, dürften wohl am Ende ausreichen, um den Gang zurück in die Regionalliga zu verhindern. Konkret heißt das, dass die Fellbacher Zweitvertretung ihre Ausbeute in der zweiten Saisonhälfte verdreifachen muss. „Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. Wir waren in der Hinrunde zweimal chancenlos, aber mit allen anderen Gegnern absolut auf Augenhöhe“, sagte Michael Dornheim. Gleich zu Beginn der Rückrunde wartet auf die Fellbacher eine wegweisende Partie: Am 6. Januar sind sie zu Gast beim USC Konstanz, der mit drei Zählern Vorsprung den achten Rang belegt. Dieser Platz könnte bei einer günstigen Abstiegs-Konstellation in der zweiten Liga eventuell bereits zum Klassenverbleib genügen. „Wir haben da quasi ein erstes Endspiel, deshalb wäre es wichtig, dass wir schon in der Woche nach Weihnachten wieder trainieren können“, sagte Michael Dornheim, der bisher allerdings aufgrund der Hallensituation den 2. Januar als ersten möglichen Trainingstermin angeboten bekommen hat.

In der Begegnung mit dem VfB Friedrichshafen II, bei dem der 212-malige deutsche Nationalspieler Burkhard Sude, „Mister Volleyball“, die Auswärtsreise nicht mit angetreten hatte, verschliefen die Gastgeber die ersten beiden Durchgänge und vergaben damit einen Teil der Chance, das Punktekonto vor Weihnachten noch weiter aufzustocken. „Wir haben es leider erst im dritten Satz geschafft, gut aufzuschlagen und Druck zu machen, aber Satz drei und vier waren dann auch wirklich ganz stark“, sagte Michael Dornheim. Speziell lobte er Richard Peemüller, der sich den Fellbachern im Sommer angeschlossen hatte. Der ehemalige Dresdener findet sich in der Rolle als Außenangreifer und Annahmespieler zunehmend besser zurecht. „In den vergangenen beiden Partien war er überragend, da ist für die Rückrunde noch einiges zu erwarten“, sagte Michael Dornheim. SV Fellbach II: Rainer, Wich, Lepthin, Sellner, Hentschel, Peemüller, Mattig, Hirning, Ranner, Pesch, Welsch.

 

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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