Dritte Liga: Das Notaufgebot ist chancenlos gegen den Ersten

Das Drittliga-Team des SV Fellbach verliert gegen die TuS Kriftel mit 0:3.


18.02.2019

Die zweite Männermannschaft des SV Fellbach hat am Samstag in der dritten Liga deutlich ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Gegen den souveränen Spitzenreiter TuS Kriftel gab es für die SVF-Volleyballer zuhause eine empfindliche 0:3-Niederlage (13:25, 20:25, 15:25). Nach 54 Minuten war der Spuk vorbei. Woran die deutliche Pleite der Hausherren festzumachen ist? Wohl an zwei Fakten: Zum einen an der Stärke der Gäste, zum anderen an der eigenen Personalnot. „Wir hatten heute keine Chance,“ sagte der Fellbacher Libero Tim von Struensee. „Die Gäste waren in jedem Element überlegen.“

Die Gäste um ihren Trainer Tim Schön zeigten, wieso sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der kommenden Saison in der zweiten Liga zu finden sein werden. „Deren Spiel war nahezu fehlerfrei. Wir haben es selbst nicht geschafft, Punkte zu machen. Und die Gäste haben eben selbst keine Geschenke verteilt“, sagte Tim von Struensee. So strampelten sich die SVF-Volleyballer ab, wirklich Zählbares brachten sie dabei nicht zustande. Erschwerend kam den eigenen, erfolglosen Bemühungen hinzu, dass die Hausherren krankheitsbedingt in einer Notbesetzung antreten mussten. Auch der Spielertrainer Marvin Klass musste passen. Tim von Struensee: „Wir hatten nur einen Auswechselspieler. Alle taktischen Varianten haben auch nichts gebracht, das war mehr wild durcheinander als zielgerichtet.“ Oder anders ausgedrückt: Es war mehr eine Art verzweifelte Hoffnungslosigkeit, als der wirkliche Glaube an einen Erfolg.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es Mitte des zweiten Durchgangs. Nach einer Auszeit beim Stand von 9:14 ließ die SVF-Formation ein kleines Zwischenhoch folgen, verkürzte auf 16:17 und nötige den Gästen so selbst eine Auszeit ab. Es sollte der einzige Wackler der Krifteler bleiben. Schnell gewannen sie wieder die Oberhand. Sehr schnell anschließend auch das Spiel. Es war der 14. Sieg im 15. Rundenspiel. Der Weg geht nach oben. Sollte dagegen die zweite SVF-Abordnung weiter so auftreten, wie am Samstag, dann dürfte der Weg – unabhängig vom Abstieg der eigenen ersten Vertretung in die dritte Liga und dem damit verbundenen Zwangsabstieg - am Saisonende gar noch auf direktem Weg nach unten in die Regionalliga führen.SV Fellbach II: Wich, von Struensee, Imbert, Köder, Koch, Holler, Heumann, Freundt.

Uwe Abel   Fellbacher Zeitung


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