Dritte Liga: Freude nach der Niederlage

Der SV Fellbach II ist in der dritten Liga vorzeitig am Ziel


12.03.2018

Als die Volleyballer des SV Fellbach II am Samstag um 17.30 Uhr mit einer 1:3-Niederlage (23:25, 13:25, 25:18, 11:25) gegen den TSV Mimmenhausen das Spielfeld in der Gäuäckerhalle I verlassen haben, sind sie davon ausgegangen, im abschließenden Spiel in Friedrichshafen noch den einen oder anderen Satz für den Klassenverbleib in der dritten Liga holen zu müssen. Wenige Stunden später hatte sich das erledigt, die Fahrt an den Bodensee kann nächsten Samstag ganz entspannt angegangen werden. Kurz nach 21 Uhr hatte sich beim Interimstrainer Jörg Ahmann und seinen Akteuren die Nachricht von den Niederlagen der Konkurrenten U.N.S. Rheinhessen (1:3 gegen die TuS Kriftel) und TV Radolfzell (0:3 beim USC Konstanz) verbreitet. Damit können sie die SVF-Zweitvertretung nicht mehr einholen. „Das ist eine Sensation, dass unser Hobbyteam mit zweimal Training in der Woche nicht aus dieser Liga absteigen muss, diese Leistung kann man gar nicht hoch genug bewerten“, sagte Jörg Ahmann. Er selbst wird in dieser Woche noch für die Übungsabende zuständig sein, dann aber seine Tätigkeit, die er nach dem Ausscheiden von Michael Dornheim Mitte Januar begonnen hatte, wieder beenden. „Es hat viel Spaß gemacht, aber der Verein und die Jungs müssen jetzt jemanden finden, der sich mit einem Aufwand von zehn bis zwölf Stunden pro Woche um sie kümmern kann, was für mich schlicht nicht möglich ist“, sagt der hauptamtliche Beach-Bundestrainer und Stützpunktleiter in Bad Cannstatt.

Im Spiel gegen die bereits als Meister und Zweitliga-Aufsteiger feststehenden Gäste (siehe auch Text links) waren die Fellbacher, die überraschend auf Oliver Pesch zurückgreifen konnten, allerdings auf Julian Schupritt (Bronchitis) verzichten mussten, weitgehend chancenlos. Das lag hauptsächlich am Mimmenhausener Spielertrainer Christian Pampel. „Er ist einfach herausragend für diese Liga. Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft ohne ihn niemals Meister geworden wäre“, sagte Jörg Ahmann über den 212-maligen Nationalspieler. Bezeichnenderweise gelang den Gastgebern am Samstag ihr einziger Satzgewinn, als sich Christian Pampel eine Verschnaufpause gönnte. SV Fellbach II: Lepthin, Sellner, Hentschel, Peemüller, Heumann, Mattig, Freundt, Hirning, Pesch, Welsch, Imbert, Wich.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

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