Dritte Liga: Fünf Punkte zum Erfolg nach dem 11:14-Rückstand

Der SV Fellbach II siegt in der dritten Liga beim Nachbarn in Stuttgart.


21.01.2019

Es behaupte mal niemand, die Drittliga-Volleyballer der zweiten Mannschaft des SV Fellbach würden bei ihren Spielen nicht auch an die Zuschauer auf der Tribüne denken. Wenn Leute vorbeischauen, um ein Spiel auf dritthöchstem Niveau zu erleben, dann sollen sie dafür auch umfänglich unterhalten werden, so lautet wohl die Devise der beiden Spielertrainer Marvin Klass und Patrick Köder samt ihrem Team in dieser Saison. Das Auswärtsspiel beim TSV G. A. Stuttgart am Sonntagnachmittag war der 13. Auftritt der Zweitliga-Reserve in der laufenden Runde: Und bereits zum siebten Mal ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen. Nach 101 Spielminuten, gab es für die Gäste in Stuttgart-Vaihingen einen 3:2-Sieg (25:21, 23:25, 23:25, 25:20, 16:14) zu notieren. Nach der Abwehr von drei Matchbällen sicherten sich die Fellbacher zum vierten Mal in dieser Saison in einem Fünfsatz-Match zwei Zähler für den Sieg im Tiebreak. „Es ist ja nicht so, dass wir nicht gerne mit einem 3:0-Sieg vom Feld gehen würden. Wir haben aber zu viele Schwankungen in unserer Leistung“, sagte der Libero Tim von Struensee nach dem letzten Punkt der Gäste, dem letzten Punkt in diesem Spiel.

Mit dem insgesamt sechsten Saisonsieg hat die Fellbacher Zweitvertretung nun drei Zähler Vorsprung auf den achten Tabellenplatz, der am Saisonende sportlich gesehen der erste Abstiegsplatz sein könnte. Diese Rechenspiele erledigen sich freilich von selbst, wenn das erste Team des Vereins – wonach es momentan sehr stark aussieht – die zweite Bundesliga Süd nach unten verlassen muss. Dann würden Klass, Köder und Co., von denen der eine oder andere selbst lange für den SV Fellbach in der zweiten Liga aufgeschlagen hatte, unabhängig von der eigenen Drittliga-Platzierung als Absteiger in die Regionalliga feststehen. „Darauf haben wir keinen Einfluss, deshalb ist das gerade nicht in unserem Fokus. Wir versuchen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und zumindest sportlich den Klassenverbleib zu schaffen“, sagte Tim von Struensee.

Beim Gastspiel auf den Fildern am Sonntagnachmittag ließen sich die Gäste aus Fellbach auch von einem 1:2-Satzrückstand nicht entnerven und schafften es mit einer Energieleistung noch, das Spiel zu drehen. Kurioserweise spiegelten die Fellbacher quasi das Hinspiel. Mitte Oktober hatten sie selbst zwei Matchbälle vergeben, um am Ende unglücklich mit 2:3 zu verlieren. Nun gelang ihnen im fünften Durchgang die Wiedergutmachung für diese Niederlage. Diesmal waren sie es, die Matchbälle abwehren konnten. Beim Stand von 11:14 erzielten sie fünf Punkte nacheinander und ließen so die Gastgeber als niedergeschlagene Verlierer vom Feld schleichen.

„Am Ende war es so, dass der Gegner mehr Fehler gemacht hat und uns geholfen hat. Verdient war unser Sieg insgesamt aber allemal“, sagte Tim von Struensee.SV Fellbach II: Wich, Klass, Freundt, Koch, Holler, Pesch, von Struensee, Schupritt, Imbert, Köder, Lepthin, Heumann.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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