Dritte Liga: Jörg Ahmann springt in die Bresche

Der 51-Jährige leitet nach Michael Dornheims Rücktritt das Training beim SV Fellbach II.


01.02.2018

Jörg Ahmann, ein Mann für alle Fälle und Notfälle Foto: Patricia Sigerist

Die Volleyballer des SV Fellbach II werden auch nach dem Rücktritt von Michael Dornheim in der vergangenen Woche bis zum Saisonende am 17. März auf kompetente Anleitung nicht verzichten müssen. Dabei sollen sich beim Drittligisten mehrere Fachkräfte die Aufgaben teilen. Die Hauptlast dabei trägt ab sofort Jörg Ahmann. Der A-Lizenz-Inhaber, der in Bad Cannstatt den Beachvolleyball-Bundesstützpunkt leitet, wird jeweils dienstags und donnerstags bis zum Saisonende die Übungseinheiten der abstiegsfährdeten Zweitliga-Reserve übernehmen.

An den Wochenenden wird der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Sydney im Jahr 2000 wegen anderweitiger Termine allerdings nur bei maximal zwei der fünf verbleibenden Ligabegegnungen an der Seitenlinie stehen können. Das eine Spiel, bei dem er nach Lage der Dinge gewiss dabei sein kann, wird das im Abstiegskampf möglicherweise vorentscheidende Auswärtsspiel am 24. Februar beim TV Radolfzell sein. Eventuell steht der 51-Jährige auch noch für eine zweite Partie zur Verfügung. „Ich mache das Ganze hauptsächlich aus Sympathie für mehrere meiner ehemaligen Spieler, die Teil dieser Mannschaft sind“, sagt Jörg Ahmann, der erst vor drei Wochen auch seinen Beach-Schützling Julian Schupritt zum SV Fellbach II vermittelt hat und der den 18-jährigen Südbadener auch unter dem Hallendach weiterhin gut betreut wissen will.

Auch für die Wochenenden, an denen Jörg Ahmann Beach-Lehrgänge leiten muss, mit der Jugend des TSV Schmiden unterwegs ist oder sich im Ausland aufhält, werde es vernünftige Lösungen geben, verspricht die SVF-Abteilungsleiterin Alexandra Berger. So braucht es schon an diesem Samstag einen kompetenten Reise- und Spielbegleiter, wenn die Fellbacher Zweitvertretung zum TV Bliesen ins Saarland fährt. Kandidaten sind unter anderen Jonas Hanenberg, der Teammanager der Zweitliga-Mannschaft, Thomas Ranner, derzeit verletzter Spieler des SVF II und wie Jonas Hanenberg ein ehemaliger Erstliga-Akteur, sowie Alexandra Berger selbst.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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