Dritte Liga: Ligaprimus eine Nummer zu groß

Der SV Fellbach II verliert in der dritten Liga beim TSV Mimmenhausen mit 0:3.


27.11.2017

Ein Lob vom Gegner hatten sie auf der Rückfahrt ebenso im Gepäck wie ein Lob vom eigenen Trainer. Zählbares hat der Volleyball-Drittligist SV Fellbach II von seiner Auswärtsfahrt an den Bodensee allerdings nicht mitgebracht. Für die abstiegsgefährdeten Gäste gab es am Samstag beim Tabellenführer TSV Mimmenhausen eine 0:3-Niederlage (20:25, 21:25, 20:25). Weil der TV Radolfzell den USC Konstanz mit 3:2 bezwang, ist für den Tabellenvorletzten SV Fellbach II im Drittliga-Klassement der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen wieder von drei auf vier Punkten angewachsen. Für den Fellbacher Trainer Michael Dornheim ist das aber noch kein Grund für eine allzu große Beunruhigung. „Wenn wir gegen Mannschaften wie den TSV Mimmenhausen etwas holen würden, dann wäre das ein schöner Bonus. Um in der Liga zu bleiben, wird es aber viel wichtiger sein, in den verbleibenden Spielen die direkten Konkurrenten zu besiegen“, sagte der SVF-Coach. Am 9. Dezember, im letzten Spiel vor der Weihnachtspause, werden die Fellbacher mit dem VfB Friedrichshafen  II einen Gegner aus der gefährdeten Tabellenregion in der Gäuäckerhalle I zu Gast haben.

Der TSV Mimmenhausen, der seine ersten acht Saisonspiele allesamt für sich entschieden hat, war am Samstagabend eine Nummer zu groß für den SVF II. „Die Gastgeber spielen nicht unbedingt überragend, aber sie sind solide und machen so gut wie keine Fehler, und in den entscheidenden Situationen haben sie einfach einen Christian Pampel, der in dieser Liga noch immer ein absoluter Ausnahmeangreifer ist“, sagte Michael Dornheim.

Seine Mannschaft führte am Samstagabend im ersten Abschnitt mit 16:13 und hielt das Geschehen bis zum 20:20 ebenso offen wie auch bis zum 19:19 im zweiten Satz. Gegen Ende setzte sich aber doch in beiden Fällen die Routine der Hausherren und vor allem die individuelle Klasse des 212-maligen deutschen Nationalspielers durch. „Wir hatten einen durchgehend sehr guten, sehr konstanten Aufschlag. Das hat mir gut gefallen, es wäre schön, wenn wir das mit in die ausstehenden zehn Spiele nehmen könnten“, sagte Michael Dornheim. Vier Punkte hat seine Mannschaft aktuell auf ihrem Konto. 18, so vermutet der SVF-Coach, werden am Ende vonnöten sein, um zwei Teams hinter sich zu lassen und damit definitiv in der Liga bleiben zu können. Fehlen noch einige Siege. SV Fellbach II: Welsch, Pesch, Hirning, Ranner, Mattig, Peemüller, Hentschel, Sellner, Lepthin, Wich, Rainer, Imbert.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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