Dritte Liga: Mit Pesch gegen die TuS Kriftel

Der SV Fellbach II will im Drittliga-Abstiegskampf dem Tabellenzweiten Paroli bieten.


16.02.2018

Die Verantwortlichen der TuS Kriftel hätten gute Lust, die dritte Volleyball-Liga Süd der Männer zu verlassen. Die Hessen haben bei bereits sechs Punkten Rückstand auf den TSV Mimmenhausen zwar kaum noch Chancen auf den Meistertitel, allerdings spekulieren sie auf einen möglichen Aufstieg durch die Hintertür. Der Tabellenzweite hat daher, ebenso wie der Spitzenreiter, fristgerecht die Unterlagen für das Vorlizenzierungsverfahren der Volleyball-Bundesliga (VBL) eingereicht; die TuS Kriftel würde wohl den Weg nach oben antreten, wenn sich eine Chance ergibt. Ob die zweite Mannschaft des SV Fellbach, die den hessischen Gegner am Samstag (16.30 Uhr, Gäuäckerhalle I) empfängt, ihren Aufenthalt in der dritten Liga verlängern wird, hat sie in eigenen Händen. Zwei Absteiger in die Regionalligen wird es nach derzeitigem Stand am Saisonende geben, und noch hat der Verbund vom Kappelberg als Drittletzter einen Zähler Vorsprung auf den TV Radolfzell und auf die SG U.N.S. Rheinhessen.

Die Fellbacher Zweitliga-Reserve will sich aber nicht alleine auf das direkte Duell mit dem Rivalen vom Bodensee (am 24. Februar in Radolfzell) verlassen und ansonsten hoffen, dass die Konkurrenten in den verbleibenden vier Begegnungen nicht mehr punkten. Auch in den beiden Heimspielen gegen die Spitzenteams aus Kriftel und Mimmenhausen und beim Saisonfinale in Friedrichshafen sollen möglichst noch Punkte her. „Wir sind am Samstag nicht chancenlos. Wir haben schon im Hinspiel zwei Sätze lang sehr gut mitgehalten, warum sollte uns nicht auch daheim eine gute Leistung gelingen“, sagt der Routinier Johannes Mattig, der mit dem SV Fellbach II das erste Aufeinandertreffen im Taunus beim Debüt des Franzosen Mathieu Imbert mit 1:3 verloren hat.

Auf der Trainerbank wird bei der SVF-Zweitvertretung am Samstagnachmittag genau wie eine Woche später in Radolfzell Jörg Ahmann Platz nehmen. Der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2000 in Sydney leitet seit dem Rücktritt von Michael Dornheim zweimal in der Woche die Trainingseinheiten, einige der Akteure kennt er schon aus deren Zeiten als Jugendspieler. Wieder mit dabei sind gegen die TuS Kriftel der Mittelblocker Oliver Pesch und der erstligaerfahrene Thomas Ranner, die zuletzt gefehlt hatten. Nicht mit von der Partie ist derweil Oliver Peschs Blockgefährte Florian Sellner, der aus privaten Gründen verhindert ist.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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