Dritte Liga: Niederlage trotz der 2:0-Führung

Wie der SV Fellbach II in der dritten Liga dem Nachbarn TSV G. A. Stuttgart unterliegt.


22.01.2018

Den Meistertitel werden die Volleyballer des SV Fellbach II in dieser Saison in der dritten Liga Süd definitiv nicht mehr holen. Allerdings hat die Mannschaft um den Trainer Michael Dornheim gute Aussichten, am Ende der Spielzeit ganz inoffiziell für die meisten absolvierten Überstunden ausgezeichnet zu werden. In sieben der zwölf Begegnungen ist der Aufsteiger über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen, so häufig wie kein anderes Team in der Liga. Nicht oft genug allerdings belohnt sich die Zweitliga-Reserve für ihre Zusatzschichten mit einem Sieg. Nur dreimal ist ihr das gelungen. Viermal mussten die Fellbacher das Jubeln über den verwandelten Matchball dem Gegner überlassen und sich so mit einem Tabellenpunkt zufrieden geben. So auch am Samstagabend in der Sporthalle des Hegel-Gymnasiums in Stuttgart-Vaihingen. Da ging der Gastgeber TSV G.A. Stuttgart als 3:2-Sieger (20:25, 17:25, 25:22, 25:15, 15:11) vom Feld, obwohl die Gäste nach zwei Sätzen noch mit 2:0 geführt hatten.

„Wir hätten das Spiel und die drei Punkte im dritten Satz nach Hause bringen können und vielleicht sogar müssen. Im vierten und fünften Durchgang waren wir dann leider chancenlos“, sagte Michael Dornheim, der diesmal auf einen eigenen Einsatz verzichtete und das Passspiel komplett Matthias Welsch überließ. Der Trainer und ehemalige National(zu)spieler weiß auch, warum die abstiegsgefährdeten Gäste im Spiel beim drittplatzierten Aufstiegskandidaten nach gutem Beginn vom Weg abkamen: „Wir haben in unserem Aufschlag sehr stark nachgelassen. Im ersten Abschnitt waren wir da fast noch perfekt, im Tiebreak haben wir dann alleine sieben oder acht direkte Fehler gemacht.“

In der Tabelle hat der SV Fellbach II mit dem Gewinn der ersten beiden Sätze gegen den TSV G. A. Stuttgart immerhin einen weiteren Zähler auf die direkten Konkurrenten TV Radolfzell und SG U.N.S. Rheinhessen gutgemacht, die am Wochenende deutliche Niederlagen hinnehmen mussten. Wäre jetzt die Volleyball-Runde in der zweiten und in der dritten Liga beendet, dann stünde der zweite Fellbacher Verbund als Drittletzter über dem Strich und dürfte für ein weiteres Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielklasse planen.

 „Uns hilft jeder Punkt weiter, egal gegen wen wir ihn holen. Wir müssen aber hart arbeiten und dranbleiben, uns wird auch in den verbleibenden sechs Spielen nichts geschenkt“, sagt Michael Dornheim. SV Fellbach II: Lepthin, Welsch, Hirning, Peemüller, Sellner, Pesch, Rainer, Schupritt, Ranner, Heumann, Imbert, Dornheim.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


Ansprechpartner Presse


Presse & Öffentlichkeitsarbeit
SV Fellbach, Abteilung Volleyball
mail

Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...