Dritte Liga: SVF II geht über die volle Distanz

Der Drittliga-Verbund gewinnt auch in Rottenburg mit 3:2.


08.10.2018

Die Volleyballer des SV Fellbach II haben sich vorgenommen, in ihrer zweiten Drittliga-Saison möglichst viel Spaß zu haben. Dementsprechend scheint das Team um das Spielertrainer-Duo Marvin Klass und Patrick Köder das Geschehen richtig auskosten zu wollen. Im zweiten Saisonspiel ging es am Samstagabend zum zweiten Mal über die volle Distanz von fünf Sätzen, und zum zweiten Mal sind die Fellbacher als 3:2-Sieger vom Feld gegangen, diesmal auswärts: beim TV Rottenburg II. „Natürlich macht uns Volleyball Spaß, aber so kostet uns das Ganze zu viele Nerven. Es wäre schön, wenn wir künftig auch wieder Spiele früher beenden könnten“, sagte Tim von Struensee, Libero und Sportlicher Leiter, nach deutlich mehr als zwei Stunden Spielzeit und dem 3:2-Erfolg (25:21, 15:25, 25:17, 32:34 und 15:5).

Besonders spannend und lang war der vierte Abschnitt: Zunächst vergaben die Gäste aus Fellbach zwei eigene Matchbälle und damit die Möglichkeit, nicht nur zwei, sondern drei Tabellenpunkte mitzunehmen. Dann ließen die Rottenburger vier Satzbälle liegen, ehe die Gäste noch einmal zwei Matchbälle ungenutzt ließen und das TVR- Team schließlich mit dem fünften eigenen Satzball in den Tiebreak gelangte. Im fünften Abschnitt allerdings ging den Gastgebern um den erstligaerfahrenen Kai Kleefisch die Luft aus. Beim Stand von 8:2 war die Vorentscheidung zugunsten der Fellbacher gefallen, die nach dem insgesamt fünften – und nun erfolgreichen – Matchball den zweiten Saisonsieg bejubeln durften. „Wir hatten das gleiche Problem wie gegen die Frankfurter. Wir haben sehr gute Phasen, allerdings fehlt uns noch die Konstanz, um so ein Ding in drei oder vier Sätzen durchzuziehen“, sagte Tim von Struensee.

Während die eigene Aufschlagannahme in den schwächeren Phasen noch zu sehr wackelte, bekam der Zuspieler Simon Wich von seinem Libero ein Lob für die starke Leistung. Weil sich Matthias Welsch für eine Woche in den Urlaub verabschiedet hatte, besetzte Simon Wich die Rolle des Spielmachers. Ohne eigenen Einsatz blieb derweil Marvin Klass, einer der beiden Spielertrainer, wegen anhaltender Muskelprobleme. Der Routinier konzentrierte sich so auf seine Rolle an der Seitenlinie.SV Fellbach II: Wich, Koch, Holler, Imbert, Schupritt, Lepthin, Freundt, Hirning, von Struensee, Heumann, Köder.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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