Dritte Liga: Widerstand wird belohnt – 3:2

SV Fellbach II wehrt in der dritten Liga Matchball ab und gewinnt.


15.01.2018

Das Ziel der Volleyballer des SV Fellbach II vor dem Kellerduell der dritten Liga war der erste dreifache Punktgewinn. Diesen Wunsch hat sich der Tabellenvorletzte am Samstag daheim gegen das Schlusslicht SG U.N.S. Rheinhessen nicht erfüllen können. Für den hart umkämpften 3:2-Sieg (23:25, 25:12, 23:25, 27:25, 15:13) gab es lediglich zwei Zähler.

Aber auch mit dieser Ausbeute war der Trainer Michael Dornheim letztlich zufrieden. Zum einen deshalb, weil der dritte Saisonsieg seiner Mannschaft im Abstiegskampf weiterhilft. Aber auch deshalb, weil den Gastgebern zwischenzeitlich gar eine Nullnummer gedroht hatte. Denn die Spielgemeinschaft aus dem Mainzer Umland hatte im vierten Satz einen Matchball und hätte die Begegnung so durchaus mit 3:1 gewinnen können. „Ich bin einfach nur happy darüber, dass meine Jungs bis zum letzten Ballwechsel um den Sieg gekämpft haben und belohnt worden sind“, sagte der ehemalige Nationalspieler, der auch im zweiten Rück- rundenspiel selbst ins Geschehen eingriff, in vier Abschnitten mehrere Minuten lang als Zuspieler Matthias Welsch vertrat.

Dass die Fellbacher beim Treffen zweier Aufsteiger erneut mehr als zwei Stunden um den Sieg bangen mussten, lag auch an der verschlafenen Anfangsphase. Wieder einmal hatte der SVF II lange gebraucht, um ins Geschehen zu finden. Doch einmal mehr zeigte die Mannschaft Nehmerqualitäten. „Wir haben erneut wie in einem echten Endspiel agiert und bis zur letzten Sekunde nicht aufgesteckt. Wir könnten uns das Leben allerdings einfacher machen, wenn wir uns gar nicht erst in diese schwierigen Situationen manövrieren würden“, sagte Michael Dorn- heim, der diesmal ein Sonderlob für Oliver Pesch („Er hat einige sehr wichtige Blockpunkte für uns gemacht“) und auch für den jüngsten Zugang Julian Schupritt übrig hatte: „Er hilft uns auch mit seinen 18 Jahren auf Anhieb weiter, er bringt eine gute Größe und einen starken Aufschlag mit.“

Die Fellbacher, die kurzfristig auf den erstligaerfahrenen Thomas Ranner (beruflich verhindert) verzichten mussten, haben jetzt drei Siege (allesamt im Tiebreak erzielt) auf ihrem Konto und stehen nach nunmehr elf Spieltagen auf dem drittletzten Tabellenplatz, der nach Lage der Dinge am Saisonende den Klassenverbleib bedeuten würde. Der Trainer freilich bleibt vorsichtig: „Wir haben weitere sieben Endspiele vor uns, da ist noch viel möglich. Momentan haben wir aber eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft, die mich optimistisch macht, dass wir es schaffen werden.“SVF II: Lepthin, Welsch, Sellner, Hentschel, Peemüller, Heumann, Rainer, Hirning, Pesch, Dornheim, Schupritt, Imbert.

 

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


Ansprechpartner Presse


Presse & Öffentlichkeitsarbeit
SV Fellbach, Abteilung Volleyball
mail

Hall of Fame

Deutscher Vizemeister: 1998

Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

Ehemalige Fellbacher Volleyballsternchen:

Karlo Striegel, Frank Bachmann, Christian Pampel, Holger Werner,Alexander Haas, Alexander Walkenhorst, Goran Iliev, Matthias Pompe, Simon Tischer, Christian Metzger, Dirk Oldenburg, Michael Dornheim, Jörg Ahmann, Stepan Masic, Ronny Pietsch, Christian Kilgus, Dirk Taubert, Robert Jetschina, Ronald Rietz, Paul Duerden, Petri Sainio, Marc Blaich, Michael Raddatz, Adis Katanovic, Simo Hanaoui, Gregory Hansen, Jochen Schmid, Adis Katanovic, Edgar Tetsuekoue ...