Dritte Liga: Ziel erreicht trotz Abstiegs


08.04.2019

Der SVF II beendet die Drittliga-Saison mit dem 3:1 bei der TSG Blankenloch als Siebter.

Wer darüber berichtet, dass sich eine Mannschaft als Absteiger aus ihrer Spielklasse verabschieden muss, aber dennoch ihr Ziel erreicht hat, der löst im ersten Moment etwas Verwirrung aus. Bei den Volleyballern des SV Fellbach II ist aber genau das der Fall. Das Team muss nach zwei Jahren den Weg zurück in die Regionalliga antreten, ist aber mit dem Erreichten dennoch zufrieden. Rein sportlich betrachtet hat die Zweitvertretung des SV Fellbach um das Spielertrainer-Duo Marvin Klass und Patrick Köder zum Abschluss am Samstag mit einem 3:1-Auswärtssieg (25:18, 20:25, 25:22, 27:25) bei der TSG Blankenloch den Ligaverbleib geschafft. Dass der Aufenthalt in der dritthöchsten deutschen Spielklasse dennoch nicht verlängert wird, liegt an der Spielordnung im deutschen Volleyballsport: Diese erlaubt nicht, dass zwei Mannschaften aus einem Verein in den Ligen oberhalb des Landesverbands zusammen in einer Klasse spielen. Und weil die Fellbacher Erstformation nun aus der zweiten Bundesliga absteigt, muss eben eine Etage tiefer der zweite Verbund als Tabellensiebter seinen Platz frei machen. „Die Stimmung nach dem Spiel war gut. Zum einen deshalb, weil wir noch einmal bewiesen haben, dass wir in diese Liga gehören. Aber auch deshalb, weil ein Großteil unserer Mannschaft nächste Saison weiterhin in der dritten Liga aktiv sein wird“, sagte der Libero und Mannschaftssprecher Tim von Struensee.

Die ersten Personalplanungen innerhalb des Vereins haben ergeben, dass zumindest ein Dutzend der Akteure aus dem aktuellen Drittliga-Aufgebot auch künftig in der dann neuen ersten Mannschaft gebraucht wird. Neben den beiden Spielertrainern werden dazu wohl auch der Franzose Matthieu Imbert, Tim Holler, Timo Koch und Ole Lepthin gehören. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Julian Schupritt, der im Sommer seine Karriere als Beachvolleyballer vorantreiben wird.

 „Etwas mehr Konstanz hätte uns gutgetan, insgesamt sind wir aber mit der Saison zufrieden“, sagte Tim von Struensee, der mit dem SVF II in 20 Spielen neun Siege gesammelt hat. In der ersten Drittliga-Runde waren es noch fünf Siege aus 18 Spielen. SV Fellbach II: Koch, von Struensee, Schupritt, Imbert, Köder, Klass, Holler, Freundt, Lepthin, Welsch, Heumann.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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