„Ein erfreulicher Schritt“ trotz 0:3-Niederlage

Eine Woche nach der schwachen Vorstellung in Karlsruhe ist der Fellbacher Trainer Thiago Welter diesmal mit dem Auftritt seines Zweitliga-Teams zufrieden, auch wenn sich das Ergebnis gegen den VC Eltmann nicht von jenem davor unterscheidet.


19.11.2018

Moritz Hirning (linkes Foto, beim Angriff), Ivaylo Spasov (Nummer 11) und ihre Fellbacher Teamgefährten stemmen sich nach Kräften gegen die Niederlage. Fotos: Patricia Sigerist

Die Volleyballer des VC Eltmann sind am Samstagabend in der Fellbacher Gäuäckerhalle I ihrer Sonderprämie ein kleines Stück näher gekommen. Ein Sponsor des Tabellendritten der zweiten Bundesliga Süd hatte in der vergangenen Woche ein Mannschaftsessen für den Fall ausgelobt, dass die Unterfranken sämtliche fünf ausstehenden Punktspiele bis Weihnachten für sich entscheiden. Der erste Schritt dahin ist dem Titelanwärter mit einem 3:0-Erfolg (25:21, 26:24, 25:23) beim SV Fellbach gelungen. Allerdings warten auf die Schlagmänner aus Eltmann in den kommenden Wochen mit dem Tabellenvierten FT Freiburg und dem amtierenden Vizemeister SV Schwaig vermeintlich noch etwas höhere sportliche Hürden.

Dass bereits am Samstagabend der abstiegsgefährdete Tabellenvorletzte – auch wenn das reine Spielergebnis dies nicht widerspiegelt – gut dagegen gehalten hat, machte Thiago Welter, den Trainer der Gemeinschaft, die sich als rotes Rudel präsentiert, zuversichtlich. „Ich schaue auch weiterhin vorrangig nicht nach Ergebnissen oder nach Tabellenständen, sondern nach der Entwicklung meiner Mannschaft. Und in dieser Hinsicht war dieses Spiel wieder ein erfreulicher Schritt nach vorne für uns“, sagte der Brasilianer, der eine eigene sportliche Vergangenheit in Eltmann hat.

Und genau aus diesem Grund, weil Thiago Welter noch immer bestens mit dem Team aus dem Landkreis Haßberge, zwischen Schweinfurt und Bamberg gelegen, vertraut ist, hat er sich am Samstagabend ein wenig gewundert, dass die Gäste nicht in Bestbesetzung auf dem Feld standen. Die Aufklärung erfolgte nach dem Spiel: Der Kapitän Sebastian Richter, der 2017 an Thiago Welters Seite mit dem VC Eltmann Zweitliga-Meister geworden war, ist angeschlagen und wurde deshalb in Fellbach geschont. Georgi Stoyanov, ehemaliger bulgarischer U-21-Nationalspieler und aktueller Beachvolleyball-Auswahlspieler seines Landes, hat Knieprobleme und kam deshalb ebenso nicht zum Einsatz wie der Dritte im Bunde, der US-Amerikaner Gary House. Erst vor zwei Wochen für den Großangriff auf den Zweitliga-Titel verpflichtet, erhielt er am Wochenende Sonderurlaub für die Hochzeit eines Freundes auf Island.

„Uns ist schon klar, dass das Spiel anders hätte laufen können, wenn die drei gespielt hätten. Die Volleys Eltmann sind aber auch so eine Spitzenmannschaft, und ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir gezeigt haben“, sagte Thiago Welter. Er stellte seiner Mannschaft ein deutlich besseres Zeugnis aus als davor bei der 0:3-Niederlage gegen den Mitabstiegskandidaten SSC Karlsruhe, bei der die Fellbacher den Gastgebern nichts entgegenzusetzen hatten. An diesem Samstag waren die SVF-Volleyballer wie etwa Moritz Hirning und Ivaylo Spasov zweimal nahe dran, dem Zweitliga-Gegner aus Eltmann einen Satz abzujagen. SV Fellbach: Harms, Maser, Epple, Nadale, Pfeffer, Leipert, Blötscher, Benz, Peemüller, Spasov, Hirning, von Berg, Klaue.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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