Einfache Fehler lässt der Gegner halt lieber weg

Die Zweitliga-Männer des SV Fellbach unterliegen in Leipzig mit 1:3.


30.09.2013

Bisweilen können die  Volleyballer des  SV  Fellbach zu Beginn dieser Zweitliga-Saison schon ganz schön gut spielen. Das haben sie am Schluss der Auftaktbegegnung beim T SV G. A. Stuttgart gezeigt; aufgrund ihrer Steigerung konnten sie vor acht Tagen den Aufsteiger noch mit 3:2 bezwingen. Und das haben sie nun am Anfang des zweiten Auswärtsspiels bei den L. E. Volleys in Leipzig gezeigt. Die  Fellbacher Zweitliga-Akteure dominierten am Samstagabend zur Verblüffung der spielstarken Gastgeber den ersten Abschnitt, aber eben nur den ersten Abschnitt. 'In diesem ersten Satz haben wir wirklich gut gespielt, alles in allem hat uns in Leipzig aber die Konstanz gefehlt', sagte der  SVF-Kapitän Marvin Klass nach der 1:3-Niederlage (25:20, 14:25, 19:25, 22:25) vor den 350 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße: 'Das hat was mit Erfahrung zu tun.'

Die Schlagmänner der L. E. Volleys haben eher wenig Probleme mit der Konstanz, weil viel mehr Erfahrung auf hohem Niveau. In der Startformation stand am Samstag Jan Günther, der in den Jahren 2003 und 2004 mit den Teamgefährten des SCC Berlin den nationalen Meistertitel erobert hatte. Oder Eugen Bakumovski, der elf Profistationen und mehr als 100 Länderspiele hinter sich hat. Oder Sebastian Hähner, noch eine Fachkraft mit Erstliga-Vergangenheit. Die Leipziger  Volleyballer sind vielleicht noch ein wenig besser als in der vergangenen Runde, und die vergangene Runde haben sie hinter dem Meister und Aufsteiger VSG Coburg/Grub auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. 'Die Leipziger Mannschaft ist sehr stark', sagte Marvin Klass. 'Wenn wir unser Niveau halten, wird es für sie zwar auch schwer. Wir hatten am Samstag aber immer nur Phasen, in denen wir sehr gut gespielt haben und ebenbürtig waren.'

Die Vertretung des  SV  Fellbach hat wohl mehr Potenzial als in der ersten Zweitliga-Saison nach achteinhalbjähriger Abstinenz, die sie im April auf dem neunten Platz beendet hat. Sie kann jeden Gegner gefährden, sie kann aber nicht davon ausgehen, dass sie am Ende einen Gegner wie die L. E. Volleys tatsächlich auch besiegen wird. Ein Beispiel für den gewissen Unterschied bot der Verlauf des vierten Durchgangs. Die Gäste waren jetzt wieder gut genug für diesen Gegner. Sie lagen mit 8:4 vorne, und später waren sie zwar nicht mehr vorne, aber immer noch dran. Doch dann unterlief ihnen der eine oder andere Fehler zu viel. Die Leipziger? 'Die Leipziger machen keine einfachen Fehler', sagte der  Fellbacher Trainer Diego Ronconi.  SV  Fellbach: Klass, Hanenberg, Köder, Holler, Nadale, Abele, Peéry, Klaue, Lückemeier, Kreuzer, Hainich, Koch.

Quelle: Fellbacher Zeitung, Thomas Rennet


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