Fehlerhafte Schlussphasen

Die Regionalliga-Frauen des SV Fellbach erlauben sich in den entscheidenden Momenten zu viele Missgeschicke und unterliegen zu Hause der DJK Schwäbisch Gmünd mit 0:3.


07.02.2017

Foto: Patricia Sigerist

Die Volleyballerinnen des SV Fellbach haben in der Regionalliga auch das dritte Spiel im Jahr 2017 verloren und damit bereits die zehnte Niederlage in 14 Begegnungen hinnehmen müssen. Nach dem 1:3 in eigener Halle gegen den VfB Mosbach-Waldstadt und dem 0:3 beim Spitzenreiter SV Karlsruhe-Beiertheim, blieben die Spielertrainerin Alexandra Berger und ihr Team am Samstag beim 0:3 (21:25, 23:25, 18:25) zu Hause gegen den Drittliga-Absteiger DJK Schwäbisch Gmünd erneut ohne Satzgewinn. „Wir haben vor allem gegen Ende der Sätze zu viele eigene Fehler produziert. Es war definitiv mehr drin“, sagte Alexandra Berger. In den entscheidenden Phasen aber brachten die Mittelblockerin Christina Thye und ihre Mitstreiterinnen den Ball meist nicht im gegnerischen Feld unter.

Damit fehlen dem achtplatzierten SVF bereits acht Punkte auf den Tabellensiebten TSV Burladingen im gesicherten Mittelfeld. Ob den Fellbacherinnen ihr viertletzter Rang am Ende zum Klassenverbleib genügen wird, steht indes noch nicht fest. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz und damit wohl definitiv auf dem direkten Weg von der dritten Liga in der vergangenen Saison in die Fünftklassigkeit ist die TG Biberach. Wie viele Teams darüber hinaus allerdings in der nächsten Runde eine Spielklasse tiefer antreten müssen, hängt von den Ergebnissen in der Liga darüber ab. „Wir hoffen, dass aus der dritten Liga nicht der TSV Schmiden und die TSG Heidelberg-Rohrbach runterkommen und es dadurch bei uns eventuell vier Absteiger gibt“, sagte Alexandra Berger.

Sechs Gelegenheiten bleiben den Fellbacher Frauen, um die nötigen Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. Dabei treten sie unter anderen noch beim direkten Konkurrenten VSG Ettlingen/Rüppurr (5. März) und zu Hause gegen das Schlusslicht aus Biberach (18. März) an. Dann allerdings muss das Team um die frisch verheiratete Zuspielerin Julia Jung (ehemals Knittel) in den entscheidenden Phasen erfolgreicher agieren als am Samstag gegen die DJK Schwäbisch Gmünd.

 

SV Fellbach: Berger, Hanenberg, Jung, Laissle, Rehatschek, Steigerwald, Stemmann, Thye, Vituschek, Wichtler.

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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