Fellbach komplementiert Spielerkader

Mit Sebastian Mättig verstärkt sich der SVF auf der Liberoposition. Sebastian Heermann wechselt vom Ligakonkurrenten FT Freiburg an den Kappelberg und wird Jonas Hanenberg ersetzen, der berufsbedingt passen muss. Stephan Peéry


28.07.2014

Die schlechte Nachricht zuerst: Der 2,05 Meter große Mittelblock-Hühne Jonas Hanenberg beendet sein Studium der Sozialen Arbeit und wird nun beruflich derart eingespannt sein, dass ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb in der zweithöchsten deutschen Volleyballliga nicht möglich sein wird. Hanenberg wechselte 2011 vom TV Bühl nach Fellbach und war integraler Bestandteil der erfolgreichen Rückkehr des SV Fellbach in die zweite Liga. Er wird künftig, wie es zeitlich eben möglich ist, im Verein unterstützen – momentan trainiert er den Regionalligaverbund. Jetzt die gute Nachricht: Mit Sebastian Heermann kommt zur rechten Zeit ein erfahrener Mittelblocker neu ins Team. Mit der FT Freiburg spielte der 1,95 Meter große Blocker bereits gegen den SV Fellbach und genoss im Süden der Republik eine gute athletische und taktische Ausbildung unter Diego Ronconis ehemaligem Zögling Wolfang Beck. Teammanager Stephan Strohbücker äußert sich dazu: „Die Blockqualität und Erscheinung von Jonas wird uns definitiv fehlen. Wir freuen uns aber sehr, dass er einen tollen Job gefunden hat und so weiter im Umfeld bleiben kann – vielleicht ja auch mal wieder in der ersten Mannschaft. Wir hoffen, dass Sebastian die Lücke füllen kann und freuen uns, dass er mit seiner Erfahrung eine gesunde Konkurrenzsituation in der Mitte schaffen wird.“
Auch auf der Liberoposition möchten Ronconi und Strohbücker mehr Stabilität, Flexibilität und eine Konkurrenzsituation schaffen und berufen Sebastian Mättig aus der eigenen zweiten Mannschaft in den Bundesligakader. Ebenfalls ein Signal, dass der Verein trotz externer Zugänge zukünftig auch weiterhin das Potential des großen Unterbaus ausnutzen will. Mit insgesamt fünf aktiven Herren- und mehreren Jugendmannschaften ist der SV Fellbach sehr breit aufgestellt. Mit nur 22 Jahren hat Sebastian Mättig schon eine beachtliche Volleyballkarriere hinter sich. So kann der gebürtige Berliner bereits einige Deutsche Meister Titel vorweisen und die Liste seiner ehemaligen Stationen kann sich ebenfalls sehen lassen: Netzhoppers KW, Landesauswahl Brandenburg und SSC Berlin (jetzt Berlin Recycling Volleys). Beruflich zog es ihn nach Stuttgart und über den VfL Sindelfingen landete er in der zweiten Mannschaft des SV Fellbach. Bereits Ende der letzten Saison rutschte Mättig als Außenangreifer in die Bundesligatruppe auf. Nun soll er zusammen mit Stephan Peéry die Defensivbemühungen auf dem Feld steuern. „Unsere beiden Liberos ergänzen sich optimal und pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen. In Annahme und Abwehr sind wir nun besser aufgestellt“, erklärt Ronconi.


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Meister 2. Bundesliga 1995, 2001, 2015, 2016 

Aufstieg 2. Bundesliga: 2012

Regionalligameister: 2012

Oberligameister: 2011, 2012

Landespokalsieger: 2010

Sieger Süddeutscher Pokal 2014

Landespokalsieger 2015

 

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