Für vier Aufsteiger geht es schon wieder nach oben

Wie der SV Fellbach die Planungen für seine Mannschaften in der zweiten und in der dritten Liga vorantreibt.


05.06.2013

Der eine oder andere Mitbewerber mag mit zwölf brauchbaren Spielern auf hohem Niveau auskommen. Weil er über ein Team in der zweiten Bundesliga verfügt - oder über ein Team in der dritten Liga. Der SV Fellbach benötigt zumindest 24 brauchbare Spieler auf hohem Niveau. Weil er über ein Team in der zweiten Bundesliga verfügt - und über ein Team in der dritten Liga. Das ist - lange vor dem Saisonbeginn im September - keine kleine Aufgabe für die Vordenker hinter den Volleyballern, die sie zu den ersten Trainingstagen in dieser Woche im Großen und Ganzen aber schon gelöst haben.

Diego Ronconi treibt als Cheftrainer und Sportlicher Leiter der Abteilung die Planungen voran. Der A-Lizenz-Inhaber hat dreieinhalb Monate vor dem Ligastart Mannschaften beisammen für die zweite und für die dritte Liga. Die erste Vertretung besteht im Augenblick bereits aus zwölf Akteuren. Aus dem Aufgebot, das in der ersten Zweitliga-Saison des SV Fellbach nach mehr als achtjähriger Abstinenz den neunten Platz belegt hatte, bleiben acht: der Zuspieler Patrick Köder, der Libero Stephan Peéry, der Diagonalangreifer Raimund Abele, die drei Blocker Jonas Hanenberg, Valentino Nadale und Markus Hainich sowie die beiden Außenangreifer Lars Lückemeier und Marvin Klass (wir berichteten).

Dazu kommen vier interne Zugänge, denen in diesem Frühjahr nunmehr bereits der zweite Aufstieg gelungen ist. Erst sind sie mit der zweiten Vertretung des Vereins in die dritte Liga geklettert, und dann sind sie von Diego Ronconi in den Kader der zweiten Liga befördert worden. Da ist zum Ersten der Zuspieler Felix Klaue, 20, der im Auswahlteam des VC Olympia Berlin schon in jungen Jahren Zweitliga-Erfahrung gesammelt hatte. Da ist zum Zweiten der smarte Diagonalangreifer Tim Kreuzer, 20, der allerdings noch an seinen körperlichen Voraussetzungen arbeiten muss. Und da sind zum Dritten und Vierten Tim Holler, 22, und Timo Koch, 21, die auf den Außenpositionen Marvin Klass und Lars Lückemeier entlasten sollen. Damit ist das Zweitliga-Personal für den Moment vollzählig. Das schließt in den nächsten Wochen aber einen externen Zugang - es wäre der erste überhaupt - nicht aus. 'Ich halte mit die Option offen, noch einen weiteren Spieler hinzuzunehmen', sagt Diego Ronconi.

Der Cheftrainer hat auch die Rahmenbedingungen der zweiten Mannschaft vor ihrer ersten Drittliga-Saison zur Chefsache erklärt. 'In einem anderen Verein wäre der Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse eine Sensation, bei uns ist es die zweite Mannschaft', sagt der 48-Jährige. Dem Thema will er mit gar nicht nachrangigen Vorarbeiten begegnen. In Daniel Riedl, 32, hat er einen ausgewiesenen Fachmann als Trainer gewinnen können (wir haben in unserer gestrigen Ausgabe berichtet). Zudem kann die zweite Formation auch auf externe Unterstützung setzen. Aus der ersten Bundesliga! Felix Pauli war in den vergangenen Jahren im Aufgebot des VC Dresden. Fortan hat er seinen Lebensmittelpunkt im Schwäbischen und soll nebenbei den SV Fellbach II in der dritten Liga bereichern. Ebenso wie Matthias Welsch, der aus Baden und vom TuS Durmersheim II zurückkehren wird. Und ebenso wie ein Trio aus dem bisherigen Zweitliga-Verbund des SVF: Daniel Wolfram, Niko Oefner und Ole Lepthin. Eventuell kommt in dieser Reihe Sasa Stanimirovic hinzu, der noch über seine Zukunft nachdenkt. Mit den verbliebenen Kräften des Aufsteigers um Oliver Pesch oder Christian Haag kann sich da ein konkurrenzfähiger Mitbewerber in der Liga bilden. Darum geht es ja sowohl für die zweite als auch für die erste Mannschaft des SV Fellbach - mit im Ganzen zumindest 24 Spielern auf hohem Niveau.


Quelle: Artikel aus Fellbacher Zeitung von Thomas Rennet.


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