Gäste auf der Aufstiegsparty


12.04.2013

Das passt ja alles wunderbar zusammen. Die Volleyballer des SV Fellbach haben vor wenigen Tagen mit ihrem 3:1-Erfolg gegen den TSV Zschopau die Abstiegsgefahr in der zweiten Bundesliga beseitigt. Gleichzeitig hat der Tabellenführer VSG Coburg/Grub mit seinem 3:1-Sieg beim Verfolger L. E. Volleys den Titel erobert. Zum Saisonausklang an diesem Samstag schauen die Fellbacher beim Erstliga-Aufsteiger vorbei. Das abschließende Volleyball-Spiel um 19.30 Uhr in der Coburg-Arena wird in seiner Bedeutungslosigkeit eher zur Nebensache. Die Reisenden aus dem Schwäbischen sind im Frankenland zwar auch Gegner des Meisters, mehr noch aber Gäste auf dessen Aufstiegsparty. Die VSG Coburg/Grub verzeichnet an gewöhnlichen Tagen bereits einen größeren Zuspruch als die Konkurrenz in der zweiten Liga. Es waren schon mal 1065 Zuschauer in dieser Saison - dieser Rekord wird den Samstag wohl nicht überstehen. So können die SVF-Akteure, die sich im Bus mit Fans auf den Weg nach Coburg machen, die aufwendige Runde nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga mit einem Erlebnis der besonderen Art ausklingen lassen.

Mit Ausnahme von Alexander Haas, der nach dem Heimspiel gegen den TSV Zschopau seine sportliche Laufbahn beendet hat (wir haben berichtet), werden am Samstag in Coburg noch einmal alle Spieler des SV Fellbach dabei sein. 13 sind es zum Saisonfinale ohne Alexander Haas. Es wird eine letzte gemeinsame Ausfahrt. Nicht nur in dieser Spielzeit, auch in dieser Besetzung. Denn Veränderungen werden nicht aus bleiben, zumal fortan nur noch zwölf Namen auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden dürfen und nicht mehr 14. Der zweite Libero fällt dann an den Spieltagen weg und einer der Nebenmänner. Die Neuerung erfordert eher einen kleineren und kompakteren Kader. So gibt es beim SV Fellbach Gedankenspiele, die dahin gehen, Stephan Strohbücker, den zweiten Libero, vermehrt mit organisatorischen Aufgaben zu betrauen. Er könnte in Zukunft den Teammanager Jens Otterbach entlasten. Der 43-Jährige, nebenbei auch noch Assistenztrainer, könnte Entlastung gut gebrauchen. Der Elektrotechnik-Ingenieur ist in seiner Freizeit an der Grenze der Belastbarkeit angelangt. 'Jens hat unheimlich viel investiert', sagt der Cheftrainer Diego Ronconi.


Quelle: Artikel aus der Fellbacher Zeitung von Thomas Rennet.


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