Gute Bekannte auf dem Flugplatz

Valters Lagzdins und Timo Koch greifen auch in der nächsten Saison für den SV Fellbach an.


30.06.2016

Valters Lagzdins steht vor einem Neuanfang.

Im Trikot des Zweitliga-Meisters SV Fellbach werden auch in der nächsten Saison die vertrauten Diagonalangreifer umherfliegen. Das ist andererseits aber gar nicht so ganz richtig. Denn Valters Lagzdins, einer der beiden vertrauten Diagonalangreifer, durfte in der vergangenen Runde nur gelegentlich abheben. Den 27- Jährigen zwang eine Verletzungsmisere anhaltend in den sportlichen Ausstand. Zwischendurch war er zwar tatsächlich bei neun Begegnungen am Ball, angesichts der Beeinträchtigungen aber meist nur für Momentaufnahmen. Nun ist Valters Lagzdins nach Einschätzung der medizinischen Abteilung um die Mannschaftsärztin Georgia Sarantos auf dem Weg der Genesung. Der Rückkehr zu seinem Flugplatz am Netz steht wohl nichts mehr im Weg damit ist der ehemalige Kapitän des Volleyball-Erstligisten TV Bühl eine Art interner Zugang.

 

Das kommt dem Team, das nach dem zweiten jetzt den dritten Titel nacheinander anstrebt (samt dem Aufstieg in die höchste Etage), entgegen. Denn Valters Lagzdins war bei der Meisterschaft 2015 der beste Spieler beim SV Fellbach und der beste Spieler der gesamten Liga. Der Angreifer mit der umfassenden Ausbildung vermag sich auch in der Abwehr geschmeidig wie ein Panther zu bewegen. Auf diesem Niveau kann der gebürtige Lette, der in Fellbach eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert, uneingeschränkt alles. Er muss halt nur wieder richtig fit werden, in diesen Tagen und den nächsten Wochen an Athletik und Dynamik arbeiten. „Dann kann er mit seinem schnellen Armzug die Gegner wieder das Fürchten lehren“, sagt der Fellbacher Trainer Markus Weiß.                                        

            

       Der Fellbacher Trainer Markus Weiß (links) spornt Timo Koch an

Diese Aufgabe hat in der vergangenen Saison gewohnt unerschrocken Timo Koch übernommen. Der 24- Jährige ist in weitgehender Abwesenheit der Stammkraft selbst zur Stammkraft avanciert. Er hat viel Verantwortung übernommen: auf der Diagonalposition, die er davor nur in Ausnahmefällen bekleidet hat. Wie gut er das gemacht hat, sieht man allein daran, dass der SVF mit ihm statt Valters Lagzdins in markanter Rolle einfach mal den Titel verteidigt hat. Timo Koch hat, obschon eher schmächtig, zumal für einen handelsüblichen Zweitliga-Schmettermann, in der Offensive wie auch mit seinem Service überzeugt. „Timo ist auf dieser Position voll angekommen“, sagt Markus Weiß: „Jetzt muss er seine Cleverness noch konsequenter einsetzen.“

 

Thomas Rennet   Fellbacher Zeitung   Fotos:  Patricia Sigerist


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