Herren 1 - Das Spitzenspiel nach dem Traumstart

Volleyball Der Tabellenzweite SV Fellbach erwartet am Samstagabend in der Regionalliga den Tabellenersten DJK Aalen. Von Thomas Rennet


11.11.2011

Der Unterschied zum Vorjahr ist augenfällig. Vor exakt zwölf Monaten hatten die Volleyballer des SV Fellbach in der Regionalliga gerade drei Niederlagen hinter sich - und drei weitere vor sich. Rund um jene sechs erfolglosen Vorstellungen am Stück, eine niederschmetternde Marke, blieben ihnen in der gesamten Hinrunde überhaupt nur drei Siege. Der Aufstiegsaspirant hatte sich fürs Erste als veritabler Abstiegskandidat entpuppt.

In der ersten Hälfte der laufenden Regionalliga-Runde haben die Fellbacher schon viermal gewonnen, dabei stehen bis zur Halbzeit der Saison noch vier weitere Begegnungen aus. Das nur punktuell, aber doch nennenswert veränderte Team muss in den nächsten Wochen eher nicht mit einer neuen Serie an Niederlagen rechnen. Diego Ronconi hat nun mit seinen Akteuren nicht bloß mehr Glück - wie zuletzt beim 3:2 in Offenburg, als die Gäste vier Matchbälle abwehren konnten. Der Trainer darf auch auf ein stabileres Gesamtgefüge bauen. Es fällt jetzt nicht mehr einfach so auseinander beim geringsten Verdacht auf Gegenwehr. Die Schlagmänner des SV Fellbach lassen sich mittlerweile auch von stärkerem Widerstand nicht zu schwachen Auftritten drängen. Daran wollen sie sich auch am Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) halten und den Gästen der DJK Aalen, derzeit mit 10:0 Punkten ganz vorne, das in dieser Regionalliga-Saison noch unbekannte Gefühl einer Niederlage näher bringen.

Die Fellbacher haben, das macht zu einem sehr ordentlichen Teil den Unterschied zum Vorjahr, zwei Fachkräfte mit Erstliga-Erfahrung hinzugewonnen. Jonas Hanenberg, 22, hat am Samstag beim VC Offenburg im vierten Abschnitt mit seinen Blockpunkten das Ende der Partie vereitelt und den 2:2-Satzausgleich eingeleitet. Alexander Walkenhorst, 23, hat 26 Punkte angesammelt und damit etwa ein Drittel der Ausbeute der Gäste. Die Integration der jungen Anführer geht nun zügig voran. Und neben ihnen werden nach Lage der Dinge Zug um Zug auch die anderen stärker. In Offenburg etwa bot der 21-jährige Zuspieler Patrick Köder seine bis dahin beste Leistung. Auch Sergej Henkel, 32, wurde in den entscheidenden Momenten mit couragiertem Service auffällig. "Das entwickelt sich gerade gut bei uns", sagt Diego Ronconi. "Wir haben einen Traumstart hingelegt - und ich denke, dass wir noch ein bisschen zulegen können."

Eine weitere Steigerung käme Diego Ronconi am Samstag sehr gelegen. Die Volleyballer der DJK Aalen bilden bis dahin die erfolgreichste Mannschaft in dieser Saison. Und die einzige Mannschaft, die erfolgreicher ist als der Verbund des SVF. Dessen Unterschied zum Tabellenführer ist gering. Viel geringer als der Unterschied zum Vorjahr.


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