Herren 1: Die Freude nach der Niederlage

Die Regionalliga-Volleyballer des SV Fellbach haben das letzte Spiel in diesem Jahr verloren. Am Samstagabend mussten sie sich mit 1:3 (22:25, 19:25, 25:21, 22:25) beim TV Rottenburg II geschlagen geben.


12.12.2011

Von Uwe Abel aus der Fellbacher Zeitung.


"Das Spiel war auf einem guten Niveau, wir haben selbst gut gespielt", sagte der SVF-Trainer Diego Ronconi nach dem finalen Auftritt im Jahr 2011. "Aber man muss anerkennen, dass der TV Rottenburg II heute einfach besser war und verdient gewonnen hat."

Die Gäste um den Spielführer Sasa Stanimirovic versuchten alles, um mit nur einer Saisonniederlage in die Winterpause zu gehen. Vergebens - welche taktischen Varianten oder Spielerwechsel Diego Ronconi auch vornahm. So musste der Fellbacher Trainer feststellen: "Wir haben viel versucht, hin und her gewechselt, aber niemand konnte entscheidende Akzente setzen." Die Akzente setzten die Hausherren vom TV Rottenburg II, allen voran über die Außenangreifer Malte Stiel und Kai Kleefisch. "Die beiden haben wir nie in den Griff bekommen", sagte Diego Ronconi. "Dabei haben wir uns blocktaktisch aber auch nicht diszipliniert verhalten."

Völlig chancenlos waren die Gäste trotzdem nicht. "Wir waren immer dran. Es war meistens eng, aber der letzte Tick an Entschlossenheit hat heute gefehlt", sagte Diego Ronconi. Die Ursache machte der A-Lizenz-Trainer schnell aus: "Unsere beiden Siege zuvor gegen die hinten stehenden Mannschaften USC Konstanz und VSG Mannheim fielen uns zu leicht. Die Spieler waren im Kopf nicht bereit dafür, dass heute richtig Gegenwehr kommt." So blieb den Fellbachern am Ende einzig, den Rottenburger Volleyballern zum verdienten Sieg zu gratulieren. Allerdings durften sie sich am Samstag bald wieder freuen - über ein Ergebnis des bis dahin hartnäckigsten Konkurrenten an der Tabellenspitze. Der TV Bühl II hatte sich eine unerwartete 0:3-Heimniederlage gegen die VSG Mannheim eingehandelt. So überwintern die SVF-Volleyballer ganz vorne. Offen ist das Titelrennen aber allemal. In der Rückrunde kämpfen die Fellbacher mit drei Konkurrenten um den Platz ganz oben.

SV Fellbach: Stanimirovic, Köder, Hesse, Peéry, Hanenberg, Nadale, Hainich, Wolfram, Henkel, Oefner, Walkenhorst, Abele.


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