Herren 1 - Ein Monsterblock besiegelt 3:2-Sieg

Die Schlagmänner des SVF gewinnen zum Auftakt am Bodensee.


26.09.2011

Thilo Späth hat schon 22 Länderspiele hinter sich. Der 24-Jährige, für gewöhnlich im Kader der meisterlichen Bundesliga-Volleyballer des VfB Friedrichshafen, ist ein Guter. Davon konnten sich die etwa 150 Zuschauer am Samstagnachmittag in der Arena am Bodensee anhaltend überzeugen. Mehr als 120 Minuten lang war dieser Thilo Späth als versierte Aushilfskraft bei der zweiten VfB-Mannschaft nicht aufzuhalten von den Gästen des SV Fellbach. Bis zur letzten Aktion der ersten Regionalliga-Begegnung in der neuen Saison. Beim Stand von 16:15 im fünften Satz hatten die Fellbacher erneut Matchball, und Daniel Wolfram stoppte Thilo Späth. "Ein Monsterblock", sagt der SVF-Libero Stephan Peéry. Mit diesem Monsterblock war das Spiel am Samstag zu Ende und der Anfang gelungen. 3:2 (25:23, 22:25, 25:18, 21:25, 17:15) - ein hartes Stück Arbeit gegen einen hartnäckigen Widersacher.

Die schlagende Verbindung um den Trainer Diego Ronconi will in dieser Runde zumindest den vierten Platz erreichen und sich so gesichert für die dritte Liga qualifizieren, die im nächsten Jahr eingeführt wird. Der erste Schritt dahin war kein leichter. Die Arena in Friedrichshafen, in der sich schon mal 4000 Zuschauer drängeln, wenn die VfB-Volleyballer in der Champions League auflaufen, ist wegen der mächtigen Dimensionen ganz ungewohntes Terrain für Gäste in der dritthöchsten Spielklasse. Die Bälle haben viel Platz zum Herumfliegen, weil die Hallendecke weit weg ist. Das hilft Abwehrspielern, insbesondere natürlich den Abwehrspielern, die mit den Begleitumständen in der Arena vertraut sind. "Dort muss man erst einmal gewinnen", sagt Stephan Peéry.

Die Fellbacher hätten allerdings ein bisschen weniger knapp gewinnen können. Nach einer 2:1-Satzführung lagen sie im vierten Abschnitt mit 9:2 vorne - und ließen die Gastgeber wieder herankommen. "Da müssen wir das Spiel nach Hause schaukeln", sagt Diego Ronconi. Noch fehlen in manchen Mannschaftsteilen die Automatismen. Der neue Zentralspieler Alexander Walkenhorst konnte am Samstagmorgen erstmals überhaupt mit dem Fellbacher Team trainieren. Der Top-Beacher ist jetzt Sportsoldat und absolviert gerade seinen Grundwehrdienst. Gereicht hat es in der Arena dennoch für die Gäste - dank Daniel Wolframs Monsterblock ganz am Schluss gegen Thilo Späth.

SV Fellbach: Nadale, Hanenberg, Walkenhorst, Henkel, Stanimirovic, Hainich, Peéry, Oefner, Wolfram, Ehrhardt, Köder, Hesse.


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