Herren 1 - Gastgeber mit mehr Reserven

Die Fellbacher gewinnen gegen den TV Rottenburg II nach starker Leistung. Von Uwe Abel


24.10.2011

Die Regionalliga-Volleyballer des SV Fellbach haben am Samstagabend in einem hochklassigen Spiel die Gäste vom TV Rottenburg II mit 3:1 (20:25, 25:23, 27:25, 25:19) bezwungen. "Ich bin sehr zufrieden", sagte der SVF-Trainer Diego Ronconi hernach. "Der Sieg war ein echter Schritt nach vorne."

Den 150 Zuschauern war zuvor eine Begegnung auf höchstem Regionalliga-Niveau geboten worden. Beide Formationen unterstrichen, warum sie in der dritthöchsten deutschen Liga den Blick nach oben richten wollen - und das aufgrund ihrer spielerischen Qualität auch können. Gut, die eine oder andere Unkonzentriertheit war auf dem Spielfeld von Zeit zu Zeit zu sehen. Insgesamt aber durften sich die Beobachter auf der Tribüne der Gäuäckerhalle I an hochklassigem Volleyballsport auf beiden Seiten erfreuen. Neben dem gewissen Mehr an Glück - in den Sätzen zwei und drei - zeichnete die Fellbacher dabei gegenüber den Gästen eindeutig die mit sechs Akteuren gleichmäßiger und breiter besetzte Wechselbank aus. "Heute sind alle Spieler mit langen Spielanteilen zum Einsatz gekommen", sagte Diego Ronconi. "Das war entscheidend." So konnte der Fellbacher Vordenker auf allen Positionen Wechsel vornehmen und damit immer wieder Korrekturen und neuen Schwung in das Spiel der SVF-Volleyballer bringen. Sein Rottenburger Gegenüber Hendrik Heger hatte dagegen deutlich weniger Optionen. Auf die Sicht einer ganzen Begegnung bezogen war dies, vor allem auf dem gezeigten hohen Leistungsstand, tatsächlich spielentscheidend. Ganz offensichtlich wurde dies im vierten Abschnitt, der nach zwei hart umkämpften Durchgängen sehr schnell zur Formsache für die Fellbacher Volleyballer geriet. Die Gäste hatten bis dahin ihr Potenzial ausgeschöpft, nun waren die Reserven aufgebraucht. Zielführende Spielerwechsel waren nicht mehr wirklich möglich.


Diego Ronconi freute sich und sagte: "Das war ein wichtiger Sieg, mit 6:2 Punkten sind wir oben dabei." Doch dann schob er - auch um einer Selbstzufriedenheit vorzubeugen - noch schnell nach, "dass wir aber nicht fehlerfrei gespielt haben und weiterhin konsequent trainieren müssen".

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