Herren 1: Noch vier Siege bis zur Aufstiegsrunde

Mit dem 3:1-Erfolg (25:11, 18:25, 25:22, 25:15) gegen den USC Konstanz rückt der SV Fellbach in der Regionalliga auf den ersten Platz vor.


13.02.2012

Aus der Fellbacher Zeitung, von Uwe Abel.

Vor knapp zwölf Jahren, im Frühling des Jahres 2000, sind die Volleyball-Männer des SV Fellbach zum ersten Mal in die zweite Bundesliga abgestiegen. Als Mitte der Rückserie die Konkurrenz enteilt war, stellte der damalige Trainer Martin Feistritzer fest: "Wir haben es nun nicht mehr selbst in der Hand - und das endet leider oft sehr schlecht." Am Ende sollte die nüchterne Einschätzung des Trainers zur Realität werden. Für die SVF-Volleyballer ging es nach unten. Mittlerweile spielen sie gar in der Regionalliga.

Doch seit Samstag haben Sie es - ganz im Sinne von Martin Feistritzer - wieder selbst in der Hand. Sie haben es selbst in der Hand, den Weg, dieses Mal nach oben, in die zweite Bundesliga zu schaffen. Vier Spiele, vier Siege - es ist ganz einfach - dann wäre die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga geschafft. Doch ganz so einfach wird der Endspurt sicher nicht werden. Die Konkurrenz - und wohl auch ein wenig die eigenen Nerven - gilt es unter Kontrolle zu halten. Auf jeden Fall stehen die Fellbacher um den jungen Zuspieler Patrick Köder aktuell an der Tabellenspitze. Dies zum einen nach einer soliden Leistung und einem 3:1-Heimsieg (25:11, 18:25, 25:22, 25:15) am Samstag über den USC Konstanz. Und zum anderen nach dem überraschenden Patzer des bisherigen Spitzenreiters VC Offenburg, der sein Heimspiel gegen die Hinterbänkler vom VfB Ulm mit 2:3 verlor. Die Regionalliga-Volleyballer des SV Fellbach haben nun zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger, und man braucht kein Mathematiker zu sein, um zu erkennen: vier Siege - und die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga wäre geschafft.

So weit mag der Fellbacher Trainer Diego Ronconi aber noch nicht denken. Zunächst war für ihn ein Sieg über den USC Konstanz wichtig - und der gelang. "Es war in der Summe ein gutes Spiel auf zum Teil gutem Niveau", sagte der SVF-Trainer. "Der USC Konstanz war in den Sätzen zwei und drei der erwartet starke Gegner. Im Hinblick auf das kommende Spiel in Mannheim haben wir wichtige Erkenntnisse gewinnen können. Und wir sind wieder Tabellenführer." Die genannten wichtigen Erkenntnisse gewann der Fellbacher Vordenker dadurch, dass er verschiedene Formationen testete. So spielte zum Beispiel lange Zeit der bisher eher selten aufgetretene Routinier Axel Ehrhardt, ehe dieser durch den etatmäßigen Diagonalangreifer Raimund Abele auf der Außenposition ersetzt wurde. Dabei klappte nicht alles nach Wunsch. Diego Ronconi: "Den zweiten Satz nehme ich auf meine Kappe, ich wollte heute einige taktische Varianten ausprobieren, das ist gründlich danebengegangen."

Der Sieg war für die Fellbacher am Ende aber ungefährdet. Wesentlich spannender als der Spielausgang am Samstag bleibt nun der Blick auf die letzten Wochen der Saison. Deren Ausgang liegt momentan komplett in den Händen der Fellbacher selbst.

SV Fellbach: Peéry, Oefner, Walkenhorst, Henkel, Ehrhardt, Nadale, Hainich, Hanenberg, Wolfram, Köder, Stanimirovic, Abele.


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