Herren 1 - Prickelnder Start vor heimischer Kulisse

Volleyball Die SVF-Mannschaft trifft in der Regionalliga auf Gäste aus Ulm.


30.09.2011

Zum ersten Heimspiel der Saison empfangen die Regionalliga-Volleyballer des SV Fellbach am Samstag (20 Uhr, Gäuäckerhalle I) den VfB Ulm. Damit kommt es am zweiten Spieltag - aus Fellbacher Sicht unerwartet - zu einer Art Spitzenspiel. Seit Mittwochabend sind die SVF-Volleyballer plötzlich Tabellenführer. Denn der 3:2-Sieg beim VfB Friedrichshafen II ist Mitte der Woche gar in einen 3:0-Erfolg umgewandelt worden. Wie sich herausgestellt hat, lag bei den Hausherren vom Bodensee die Spielberechtigung für den eingesetzten Erstliga-Akteur Thilo Späth nicht vor. "Jetzt kommt es also zum Spiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten", sagt der Fellbacher Trainer Diego Ronconi, haben die Gäste aus Ulm doch zum Rundenauftakt zu Hause gegen den Aufsteiger TV Hausen mit 3:0 gewonnen.

So sehr die nachträgliche Spielwertung den SVF-Trainer freuen mag, so sehr schmerzt ihn, dass der erfahrene Außenangreifer Sergej Henkel mit dem Verdacht auf einen Leistenbruch ausfallen wird. "Sergej hat sich am vergangenen Samstag bei einer Abwehraktion in Friedrichshafen verletzt", sagt Diego Ronconi. "Wir wissen noch nicht, wie lange er ausfallen wird." Die anderen Spieler des SV Fellbach sind jedoch einsatzfähig. So werden auch erstmals Alexander Walkenhorst und Jonas Hanenberg, die beiden Zugänge mit Bundesliga-Erfahrung, im Ligageschehen vor heimischer Kulisse auflaufen. Lediglich der Diagonalangreifer Raimund Abele fehlt noch, er ist bis zum 5. Oktober in den USA. Gegen den VfB Ulm gab es in den vergangenen Spielzeiten ausgeglichene Begegnungen, beide Teams konnten zuletzt jeweils eine Partie für sich entscheiden. Die Stützen bei den Gästen sind Libero Sascha Fennell (Ronconi: "Wohl der beste Libero in unserer Liga") und der 2,07 Meter große Angreifer Alexander Wiskirchen. "Wir werden mit Sicherheit bestimmter auftreten als in Friedrichshafen, in unserer vertrauten Umgebung ist das alles ein wenig leichter als auswärts", sagt der 47-jährige Diego Ronconi optimistisch. Die Marschrichtung für den Samstagabend gibt der Fellbacher Vordenker auch vor: "Wir haben diese Woche verstärkt am Aufschlag gearbeitet und wollen eventuelle Schwächephasen in der Annahme durch verbesserte Block- und Abwehrarbeit ausgleichen."

Letzte Feinheiten wollen die Hausherren dabei am Samstagvormittag einstudieren. Diego Ronconi bittet vor dem Spiel zum Training - nicht zuletzt wegen Alexander Walkenhorst. Der angehende Sportsoldat kann wegen seines Grundwehrdiensts bei der Bundeswehr erst zum Wochenende hin nach Fellbach kommen. Wesentlich entspannter als die SVF-Spieler können es dagegen die Zuschauer am Samstag angehen lassen. Alle Besucher erhalten am Abend einen kostenlosen Willkommenssekt - prickelnd soll"s auch hinterher werden.


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