Herren 1 - Zufrieden nur mit dem Ergebnis

Volleyball Die Mannschaft des SV Fellbach bezwingt den VfB Ulm mit 3:2.


04.10.2011

Die Regionalliga-Volleyballer des SV Fellbach haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Am Samstagabend setzten die Fellbacher sich zu Hause mit 3:2 (25:22, 21:25, 26:28, 25:15, 15:11) gegen den VfB Ulm durch. Bis zum finalen Jubel war es in der Gäuäckerhalle I aber ein weiter Weg. Den 100 Zuschauern wurde eine gute Begegnung geboten, wirklich angetan zeigte sich der SVF-Trainer Diego Ronconi aber nicht vom Geschehen: "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, einiges am Drumherum hat mir nicht gefallen."

Der A-Lizenz-Trainer war vor allem mit der Disziplin seiner Spieler wenig einverstanden. "Wir haben zum Beispiel im Zuspiel nicht immer das umgesetzt, was angesagt war", sagte Diego Ronconi. Um dann noch zu ergänzen: "Oder etwa im Aufschlag, das verstehe ich nicht. Da ist eine ganz starke Blockreihe von uns am Netz, und wir machen etwa im dritten Satz zahlreiche Aufschlagfehler." Dass es am Ende zu einem Sieg reichte, lag sicher nicht zuletzt am breit aufgestellten Kader des SVF. Diego Ronconi: "Wir haben eine gute Substanz im Kader, auf die Komplettsicht eines Spiels wirkt sich das natürlich aus."

So ersetzte Niko Oefner den verletzten Sergej Henkel gut (Ronconi: "Niko hat oft sehr schlau gespielt"), und der bundesligaerfahrene Jonas Hanenberg bot auf der für ihn noch ungewohnten Diagonalposition eine gute Leistung. Wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, schafften die SVF-Spieler bereits im ersten Satz so etwas wie eine kleine Vorentscheidung. Mit 7:11 waren sie da im Hintertreffen, bei den Gästen um den Hauptangreifer Alexander Wiskirchen lief es dazu richtig rund. Dann aber rissen die Hausherren das Geschehen an sich, agierten plötzlich nahezu fehlerlos und kamen so noch zu einem 25:22-Satzgewinn. "Da haben wir den möglichen Sieg fast schon vergeben", sagte hernach auch Gäste-Zuspieler Hans-Jörg Bär.

Diego Ronconi war es recht - auch wenn er am Samstag nicht mit allem restlos zufrieden war, was er von seinen Volleyballern auf dem Spielfeld zu sehen bekam.

SV Fellbach: Hanenberg, Walkenhorst, Stanimirovic, Hainich, Nadale, Peéry, Oefner, Wolfram, Ehrhardt, Köder, Hesse.


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