Im Endspurt kommt die Wende

Die Mannschaft des SV Fellbach gewinnt in der dritten Liga beim TV Rottenburg mit 3:1, tut sich aber besonders im zweiten und vierten Durchgang schwer.


10.02.2020

In der dritten Liga Süd ist den Volleyballern des SV Fellbach der vierte Sieg nacheinander gelungen. Am Samstagabend setzten sich die Spieler um den Trainer Jan Lindenmair mit 3:1 (25:19, 21:25, 25:15, 27:25) beim TV Rottenburg II durch. Die SVF-Vertretung behält dadurch im Zweikampf mit der TSG Blankenloch den zweiten Tabellenplatz weiterhin fest im Blick. Der erste Platz dürfte dem TV Bliesen nicht mehr zu nehmen sein.

Richtig zufrieden war Jan Lindenmair trotz des erneuten Erfolgs jedoch nicht. „Das war eine sehr durchwachsene Angelegenheit“, sagte der Fellbacher Trainer. Dabei war Jan Lindemair mit der Darbietung seiner Spieler im ersten und dritten Durchgang vollauf zufrieden: „Da waren wir absolut überlegen, haben unser Niveau ohne irgendwelche größeren Schwankungen gehalten und hatten so alles komplett im Griff.“

Deutlich weniger erfreut war der gebürtige Heidenheimer jedoch mit den Spielkünsten seiner Formation im zweiten und vierten Abschnitt. Immer wieder konnte Jan Lindemair an der Seitenlinie nur sprachlos zusehen und schwankte zwischen Ernüchterung und Ärger. Er attestierte dem Treiben der SVF-Spieler „ein schwaches Auftreten mit vielen Fehlern und einem sehr bescheidenen Aufschlagsspiel.“ So stand ein Sieg für die Fellbacher auf wackeligen Beinen. Mit reichlich Mühe und einer gehörigen Portion Fortune retteten die Gäste am Ende aber doch den 3:1-Erfolg. Im Endspurt des vierten Durchgangs schafften die Fellbacher die Wende und kamen so zum Sieg. Jan Lindenmair musste durchatmen: „Ich war heilfroh, dass wir den vierten Satz gewonnen haben, sonst wäre auch eine 2:3-Niederlage möglich gewesen.“ In Summe zog der SVF-Trainer eine Bilanz, die er schon des Öfteren im Verlauf der Spielrunde ziehen musste: „Wenn wir unsere Fähigkeiten konsequent abrufen, dann spielen wir stark und haben immer beste Siegchancen. Wenn nicht, dann sind wir nicht besser und tun uns schwer.“ Und manchmal bedarf es dann eben einer Prise Glück auf dem Weg zu einem Erfolg. So wie am Samstagabend im vierten Durchgang der Partie in Rottenburg. SV Fellbach: von Struensee, Höß, Nadale, Lückemeier, Köder, Hirning, Spasov, von Berg, Klaue, Koch.

Uwe Abel   Fellbacher Zeitung


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