Jan Jalowietzki beim SV Fellbach

Der Begabte verstärkt in der zweiten Bundesliga fortan den Meister


03.08.2016

Foto: Ian Georg Strohbücker Fotografie

Zentral in Oeffingen findet sich zurzeit eine Wohngemeinschaft mit durchaus sportlicher Besetzung zusammen. Der 19-jährige Johannes Leipert, ein bayerischer Blocker und Zugang aus dem Erskine College in South Carolina (wir haben berichtet), zieht in wenigen Tagen ein. Ein weiterer Neuer ist schon am Sonntag mit seinen Habseligkeiten eingetroffen. Jan Jalowietzki, zuletzt beim Ligawidersacher GSVE Delitzsch, ist nun auch ganz offiziell und ganz real bei den Volleyballern des SV Fellbach angekommen. Der Wechsel des Begabten mit den gewaltigen Aufschlägen hatte sich schon im Frühjahr abgezeichnet. Seither haben die Fellbacher Zweitliga-Verantwortlichen Stück für Stück „ihre Hausaufgaben“ (Trainer Markus Weiß) zum Thema erledigt. „Ich glaube, wir haben ein ganz gutes Paket bieten können“, sagt Stephan Strohbücker, der Hauptorganisator im Hintergrund. Wie bei Johannes Leipert hat der Meister nicht nur mit sportlicher Attraktivität gepunktet, sondern auch mit umfänglicher Unterstützung in den begleitenden Angelegenheiten. So beginnt Jan Jalowietzki nun in Fellbach eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Abends will der 20-Jährige, der die Volleyballschule der VYS Friedrichshafen durchlief, seine Weiterbildung als Außenangreifer beim SVF fortsetzen. „Jan ist einer mit Perspektive“, sagt Stephan Strohbücker. Der frü- here Jugend-Nationalspieler möchte auf Sicht in der ersten Liga schmettern – und eben das versucht nach den Zweitliga-Titeln 2015 und 2016 ja auch die Volleyballgemeinschaft an der neuen Wirkungsstätte. Dort trifft Jan Jalowietzki auf seiner Position schon jetzt starke Konkurrenz. Der Fellbacher Kapitän Marvin Klass, in der vergangenen Saison der beste Spieler der Liga, wirbelt ebenfalls auf der Außenbahn. Ebenso Yannick Harms, noch ein ehemaliger Erstliga-Akteur. Dazu Pascal Winter. Und Tin Tomic. „Da kann Jan sich beweisen“, sagt Stephan Strohbücker. Und sich auf dem sportlichen Weg ein Stück dem namhaften Vater nähern. Bogdan Jalowietzki war einst Kapitän des VfB Friedrichshafen, siebenmal deutscher Meister und neunmal Pokalsieger. Künftig wird er öfter noch in der Gäuäckerhalle I vorbeischauen. Und in Oeffingen.

(von Thomas Rennet, Fellbacher Zeitung) 

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