Johannes Eller nimmt Abschied

0:3 – SV Fellbach II beendet die Regionalliga-Saison und benötigt einen neuen Trainer.


21.03.2016

Die unmittelbare Abstiegsgefahr haben die Volleyballer der zweiten Mannschaft des SV Fellbach schon mit vier Siegen nacheinander bis Anfang März gebannt. Nun hätte der Trainer Johannes Eller mit seinem Regionalliga-Team zum Ausklang am Sonntag mit einem weiteren Erfolg beim MTV Ludwigsburg sogar noch zwei Plätze nach vorne, auf Rang fünf, klettern können. Geworden ist daraus nichts, denn nach nur etwas mehr als einer Stunde Spielzeit gingen die Gäste mit einer 0:3-Niederlage (24:26, 15:25, 20:25) vom Feld, die in der Abschlusstabelle Rang sieben für die Zweitliga-Reserve bedeutet.

„Wir hatten eine schwierige Saison mit vielen personellen Problemen, aber alles in allem bin ich mit einer ausgeglichenen Bilanz an Siegen und Niederlagen und Platz sieben zufrieden“, sagte Johannes Eller, der sich nach Spielende gleich von seinem Team verabschiedete. Der 47-Jährige, der im Sommer vom Landesligisten SG Schorndorf nach Fellbach gewechselt war, wird sich nach nur einer Saison wieder eine neue Herausforderung auf der Trainerbank suchen. Darauf hat sich Johannes Eller schon vor der Begegnung in Ludwigsburg mit der SVF-Abteilungsleiterin Alexandra Berger geeinigt. „Es war am Ende von beiden Seiten eine gewisse Unzufriedenheit da, sowohl von mir als auch aus der Mannschaft heraus. Deshalb ist es das Beste, wenn wir uns jetzt trennen“, sagte Johannes Eller, der nach eigenen Angaben bereits drei konkrete Angebote von anderen Vereinen vorliegen hat.

(hal). Beim letzten Auftritt der Saison hatte der Trainer der Fellbacher Zweitvertretung, der im Verlauf der Runde rekordverdächtige 24 Spieler zum Einsatz brachte, aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und anderen Absagegründen nur noch sieben Akteure aus dem ursprünglichen 14-Spieler-Kader zur Verfügung. Deshalb mussten, wie schon vergangene Woche beim 3:1-Sieg gegen die FT Freiburg II wieder die Jugendspieler Cedrik Holzwarth (16) und Lukas Schwegler (15) aushelfen. Letzterer musste sogar durchspielen. Mit dem Aufgebot, das von Max Häfele (früher TSV Schmiden) ergänzt wurde, waren die Gäste beim MTV Ludwigsburg um den Beach-Nationalspieler Mirko Schneider, zuletzt beim Zweitligisten SV Schwaig, und Steffen Haußmann (vorher TSV G. A. Stuttgart) weitgehend chancenlos. SV Fellbach II: Welsch, Wich, Peéry, Korbacher, Schwegler, Lepthin, Pauli, Hesse, Häfele, Holzwarth.

 

Harald Landwehr   Fellbacher Zeitung


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