Meisterfeier, zweiter Teil

Der Abend in Dachau soll für das Zweitliga-Team des SVF noch einmal ein besonderer werden.


16.04.2015

Die Fellbacher Zweitliga-Volleyballer stürzen sich jetzt ins Saisonfinale. Foto: Tom Bloch

Der Trainer Diego Ronconi bekommt gerade nahezu täglich Anfragen von Agenten, die ihre Spieler unterbringen wollen. Diese Woche hat ihm ein Experte für den afrikanischen Markt schon wärmstens einen Volleyballer aus Nigeria empfohlen und auch einen aus dem Kongo. Der SV Fellbach ist Erster der zweiten Bundesliga, das spricht sich offenbar kontinentübergreifend herum. Doch die Anbieter, auch der aus Afrika, werden eher kein Glück haben. Für den Meister kommt der Aufstieg aus organisatorischen und finanziellen Gründen das eine oder andere Jahr zu früh. Er bleibt in seiner Liga, und für die Anforderungen dieser Liga hat er - siehe den Titel - nachweislich brauchbares Personal. Daher ist in Fellbach wohl nur mit punktuellen Veränderungen zu rechnen - ohne Einbeziehung jedweder Agenten aus Nah und Fern. Erst einmal wollen die Beteiligten beim SVF jetzt ohnehin den Rest der Saison genießen. Der Rest der Saison folgt am Samstagabend (20 Uhr, Georg-Scherer-Halle) beim ASV Dachau.
Die Mannschaft fährt mit Fans und Sponsoren zum letzten Auftritt dieser Zweitliga-Runde. Der Abend in Bayern soll noch einmal ein besonderer werden. Die offizielle Meisterehrung steht bevor, der zweite Teil der Party nach dem 3:0-Erfolg gegen den TSV Grafing zum Titelgewinn vor 13 Tagen in der heimischen Gäuäckerhalle I. Zum guten Schluss gehören noch einmal 15 der 16 Zweitliga-Akteure zur Reisegruppe. Alle mit Ausnahme des nur sporadisch eingesetzten Sandblockers Tim Holler, der sich zurzeit in der Türkei auf die neue Beach-Saison vorbereitet. Mit dabei in Dachau ist auch der scheidende Teamsenior Markus Hainich. Der Kreuzbandriss kann den 34-Jährigen am Spielen hindern, nicht aber am Feiern. Die anderen 14 wollenspielen - auch Pascal Winter, der seine Bänderverletzung weithin überstanden hat. 'Es wäre schön, wenn sich alle noch einmal präsentieren könnten', sagt Diego Ronconi. Meisterlich am besten. 'Wir werden die Aufgabe nicht schlampig angehen und auf die leichte Schulter nehmen', sagt der Trainer und Trainerausbilder.

Seit Ostermontag läuft - nach der Erholungspause in der Vorwoche - wieder der Übungsbetrieb beim Zweitliga-Tabellenführer. Der Meister hat noch eine Begegnung vor sich und Seriosität im Sinn. Deshalb dürfen die Spieler im Gegensatz zu den anderen Insassen im Bus erst nach dem letzten Schlagabtausch richtig feiern. Mit Ausnahme natürlich von Markus Hainich.
Info Die zweite Vertretung des SV Fellbach, in der Regionalliga auf dem vierten Tabellenplatz, beendet am Samstag (20 Uhr, Arbachtalhalle) beim TSV Eningen die Saison.

Thomas Rennet, Fellbacher Zeitung


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